Bewegungsmangel durch Corona-Pandemie: Dicke Kinder? „Hier nicht!“

Erstellt am 13. April 2022 | 04:12
Lesezeit: 2 Min
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Rückkehr in die Normalität? Der Brucker Jugendtrainer Otto Heissenberger hofft, dass künftig keine Trainingscamps mehr abgesagt werden müssen.
Foto: privat
Der Nachwuchs bei den Sportvereinen im Bezirk Bruck war auch in den Pandemiejahren nicht faul.
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Gewichtszunahme bei Kindern? Diverse Sportvereine können nicht bestätigen, dass sich die Jugend in den letzten beiden Jahren der Corona-Pandemie hat gehen lassen. „Diesbezüglich habe ich keine Auswirkungen bemerkt“, erzählt Otto Heissenberger vom Basketballverein Bruck. Der Obmann trainiert neben der Herrenmannschaft auch die U14. 

Viele Trainingsausfälle aufgrund von Corona hatten jedoch den Lernprozess beeinträchtigt. Das hätten die Aufzeichnungen Heissenbergers gezeigt: „Bei jenen, die mehr Trainingseinheiten absolviert hatten, waren mehr Fortschritte erkennbar.“

Abgänge wurden zwar in allen Altersklassen verzeichnet, aber aufgrund der großen Kader, unter anderem bei der U14, waren diese zu verkraften. Die geplante Gründung einer U16 konnte allerdings in der Pandemiezeit nicht umgesetzt werden. Viele Anwärter machten aufgrund der hohen Infektionszahlen einen Rückzieher. 

Beim Fußballverein ASK Marienthal wurde in den letzten Jahren ein beachtlicher Zuwachs bei den Kindermannschaften registriert. Dieser dürfte laut Klubobmann Peter Borovits mit der steigenden Zuwanderung in der Gemeinde zusammenhängen.

Gewichtszunahmen bei den jungen Kickern wären ihm nicht aufgefallen. „Die älteren Spieler, also die der U16 oder der U14 halten sich sowieso privat fit. Die Kinder haben außerdem jede sich bietende Möglichkeit genutzt, um zu spielen.“ Er glaubt außerdem nicht, dass  Abgänge von Kindern aufgrund von Corona geschehen sind.

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