Finanz-Betrug: Wirtin muss 200.000 Euro Strafe zahlen. Betriebsprüfung bei Großmarkt brachte Heurigenwirtin ins Visier der Finanz. Hohe Geldstrafe oder fünf Monate Gefängnis.

Von Jutta Hahslinger. Erstellt am 25. Januar 2017 (06:00)
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1.500 Euro fort. Mittels Wechseltrick erleichterten die Diebe die Getränkehandlung um eine Menge Geld.
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Mit prall gefüllten Einkaufswägen fuhr eine Heurigenwirtin (55) an der Kassa des Großmarktes vor. Die Waren eines Wagens gingen auf Rechnung, die weiteren Einkäufe beglich sie mit Bargeld.

Das Zahlungsverhalten der Kundin stach den Finanzern bei der Betriebsprüfung des Großmarktes sofort ins Auge: Die Menge der mit Bargeld bezahlten Waren überschritt deutlich den Verbrauch eines normalen Haushalts. Bei einer Hausdurchsuchung bestätigte sich der Verdacht der Prüfer.

Vor Gericht setzte es unbedingte Geldstrafen für die Wirtin und ihren Gatten, der sie unterstützte: Die 55-Jährige muss 200.000 Euro berappen oder fünf Monate Ersatzfreiheitsstrafe absitzen. Der helfende Partner wurde mit 170.000 Euro Strafe oder vier Monaten hinter Gittern bestraft. Rechtskräftig.

Den vollständigen Artikel findest du in der Printausgabe der Brucker NÖN.