Freilaufzonen: Ohne Hundeleine im Ortsgebiet

Plätze, an denen sich Hunde frei bewegen dürfen, sind im Bezirk Bruck bei der Bevölkerung gefragt. Immer mehr Gemeinden richten daher derartige Bereiche ein.

Erstellt am 03. November 2021 | 05:44
Tierarzt Michael Nathaniel
Tierarzt Michael Nathaniel mit Joga und SPÖ-Bürgermeisterin Karin Baier mit Elsa sind Fans von Hundefreilaufzonen.
Foto: Otto Havelka

In den vergangenen Jahren sind zunehmend mehr Gemeinden im wahrsten Sinn des Wortes auf den Hund gekommen: Zumindest in größeren Orten und Städten gehören Hundefreilaufzonen zu Gemeindeeinrichtungen mittlerweile dazu.

Rund 65.000 Euro investierte die Stadt Schwechat, um vor zwei Jahren am Frauenfeld auf 1.000 Quadratmetern die erste Hundefreilaufzone der Stadt einzurichten. Im kommenden Jahr soll beim Bahnhof in Kledering bereits ein drittes Areal eröffnet werden. In der Bezirkshauptstadt Bruck wurde im August eine zweite Freilaufzone eröffnet, und in Ebergassing wurden allein in diesem Jahr zwei Grundstücke zum Bewegungsareal für Hunde umfunktioniert. 

Gestaltung der Freilaufzonen muss hundegerecht sein

Für den Schwadorfer Tierarzt und Jagdaufseher Michael Nathaniel sind derartige Einrichtungen die einzigen Plätze, um Hunde frei laufen zu lassen. Denn laut Hundehaltegesetz müssen die Vierbeiner im Ortsgebiet an der Leine geführt werden. Im erweiterten Gemeindegebiet dürften sie laut Gesetz frei laufen, wenn sie „verlässlich unter Kontrolle“ des Hundeführers sind.

Nathaniel: „Es gibt keinen Hund, für den man das garantieren kann.“ Der „Fan von Hundezonen“ wünscht sich aber eine hundegerechte Gestaltung der Freilaufzonen: Verschiedene Untergründe von Wiese bis Schotter, sichere Umzäunung, Schattenplätze, Fließwasser oder „Spielgeräte“, wie zum Beispiel Baumstämme oder Planschbecken. 

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