„Freiwilliges Soziales Jahr“ bietet Möglichkeit zum Hineinschnuppern

Erstellt am 24. Mai 2022 | 20:00
Lesezeit: 2 Min
440_0008_8367129_gre38sb_rotes_kreuz_3sp.jpg
Beim Roten Kreuz in Bruck haben bisher 12 Personen das Freiwillige Soziale Jahr absolviert.
Foto: Susanne Müller
Für die Organisationen im Bezirk Bruck bringt das Freiwillige Soziale Jahr mitunter auch neue Mitarbeiter.
Werbung
Anzeige

Nicht nur für die jungen Menschen, die sich für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) entscheiden, ist dies oft eine lehrreiche Zeit.

Auch die Organisationen, bei denen sie arbeiten, profitieren davon. Eine davon ist die Lebenshilfe. „Es ist wirklich eine gute Möglichkeit, in diesen Bereich hineinzuschnuppern, und Erfahrung für die kommende Berufswelt bzw. Ausbildung zu sammeln“, weiß Carmen Chloupek, Leiterin der Brucker Lebenshilfe-Werkstätte, dass einige davon dadurch auch in diesem Berufsfeld Fuß fassen. „Bei mir haben 2 Betreuerinnen schon vor vielen Jahren diese Möglichkeit gemacht, und sich dann für eine Ausbildung im Behindertenbereich entschieden“, erzählt Chloupek.

Auch beim Brucker Roten Kreuz sieht man dieses Angebot positiv. Seit es das FSJ gibt, also seit 2016, haben es bei der Brucker Bezirksstelle 12 Personen absolviert. „Allesamt im Rettungs- und Krankentransportdienst“, weiß Rot Kreuz-Sprecher Andreas Eger. Einsetzbar seien sie genau wie Zivildiener. „Sie absolvieren ebenfalls die Ausbildung zum/r Rettungssanitäter/in und verrichten anschließend ihren Dienst im Rettungs- und Krankentransportdienst in einem Zeitraum zwischen neun und 12 Monaten“, so Eger. Eine Mitarbeiterin, die zuletzt ein derartiges FSJ in Bruck absolviert hat, ist der Bezirksstelle bis heute als freiwillige Mitarbeiterin erhalten geblieben.

Weiterlesen nach der Werbung

Umfrage beendet

  • Engagiert ihr euch freiwillig im Sozialbereich?