Kreation aus Carnuntum: Quartett landet Verkaufs-Coup

Erstellt am 23. September 2022 | 05:52
Lesezeit: 3 Min
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Getränkehändler Gerald Rupp, Brauprofi Wolfgang Ehrentraut, Edelbrand-Expertin Grete Wiederstein und Ideengeber Walter Schmutterer stoßen auf den Erfolg ihres „Gin Fizz“ an.
Foto: Kerstin Schäfer-Zimmermann
Walter Schmutterer aus Sommerein scharte drei Experten um sich und entwickelte mit ihnen „Schmuttis Gin Fizz“ – ein Erfolg.
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Es war das Getränk in den jungen Jahren von Walter Schmutterer: Die Rede ist von Gin Fizz. Warum also nicht selbst produzieren, dachte sich der ideenreiche Adeg-Kaufmann aus Sommerein. Gesagt, getan. Für Walter Schmutterer war klar: Die Hopfenblüten von Wolfgang Ehrentraut aus Trautmannsdorf – Inhaber der Ehrentrautmannsdorfer Biermanufaktur – müsse eine Rolle spielen. Und Grete Wiederstein aus Göttlesbrunn wollte er für dieses Projekt gewinnen, nachdem man gemeinsam schon den Ur-Hopfen-Gin kreiert hat.

Das letzte und wichtigste Glied in der Kette sollte Gerald Rupp, Inhaber des gleichnamigen Getränkehandels aus Höflein sein. Schließlich gehört zum Gin auch das Fizz und muss in Flaschen abgefüllt werden. Im Vorjahr hatte Schmutterer alle mit seiner Idee angesteckt und mit im Boot. Zwölf Verkostungsrunden später hatte man die ideale Rezeptur „erkostet“.

Rewe-Chef von Kreation begeistert

Im Juni hatte Walter Schmutterer die ersten Flaschen von „Schmuttis Gin Fizz – Hopfen-Gin mit Zitrone“ beim Branchentreff der Fachzeitschrift „Regal“ mit. Und dann ging alles ganz schnell: Der Vorstandschef der „Rewe Group“, Marcel Haraszti, war dabei und kostete besagten Gin Fizz. Und er schmeckte so gut, dass er seit Mitte Juli österreichweit in Adeg-Filialen und den Regalen von „Billa Plus“ in NÖ, Burgenland und Wien gekauft werden kann. Prompt war die Carnuntum-Kreation ausverkauft.

Für das Quartett, das mit viel Liebe in kleinen Chargen produziert, war die Nachproduktion eine Herausforderung, die man aber schnell gemeistert hat. Vor allem „Mastermind“ Walter Schmutterer, der sich um das Marketing kümmert, und Gerald Rupp als Abfüller wuchsen bei ihrer ersten Zusammenarbeit schnell zum Dreamteam heran. „Es ist, als ob wir schon immer zusammengearbeitet hätten“, schwärmt der Kaufmann.

Das Quartett beschreibt Schmutterer so: „Bei uns ist es wie in Asterix und Obelix. Nur haben wir zwei Miraculixe, die ihre Rezeptur nicht verraten.“ Gemeint sind Grete Wiederstein mit ihrem Ur-Hopfen-Gin als Basis und eben Gerald Rupp, der die richtige Dosis aus Zitrone, Kohlensäure und Wasser, in die Flasche füllt. „Wir haben das klassische Rezept des Gin Fizz ins Jahr 2022 transferiert“, so der Höfleiner. Mit Erfolg: Weit über 10.000 Flaschen wurden seit Ende Juli verkauft.

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