Coronakrise: Bad-Kantinen ebenfalls mit Einbußen. Für Betreiber der Gastro-Einrichtungen in den Bädern im Bezirk Bruck bringt die Krise ebenfalls Einbußen.

Von Susanne Müller und Josef Rittler. Erstellt am 05. August 2020 (05:20)
Das neue Team in der Brucker Parkbad-Kantine: Samuel, Gerald und Ulli Straus mit Sanja Adamik und Ilona Kettl. „Wir sind nicht unzufrieden“.
Müller

Die Bäder selbst sind natürlich nicht die einzigen, auf die sich die Einschränkungen durch die Corornakrise auswirken. Betroffen sich freilich auch die Betreiber der Bad-Kantinen.

Der Gastronom Otto Brejla führt seit dieser Saison „Otto’s Oase“ im Erlebnisbad Prellenkirchen. Das Lokal ist durch einen separaten Eingang nicht nur für Badegäste zugänglich und bietet neben den üblichen kleinen Snacks abwechselnd auch saisonale Speisen wie Fisch oder Wild an. Dieses Wochenende etwa stehen Spezialitäten vom Hirsch auf der Karte. „Leider konnten wir erst später aufsperren, auch das schlechte Wetter bis Mitte Juli haben wir gespürt“, berichtet Brejla. „Wenn wir aber offen hatten, ist es sehr gut gegangen.“

Ebenfalls neu übernommen hat Gerald Straus die Bad-Kantine im Brucker Parkbad. „Es wird kein glorioses Jahr“, soviel kann Straus jetzt schon sagen. Das liege allerdings nicht nur an der Coronakrise, sondern wohl auch daran, dass der Sommer bislang auch vom Wetter her recht durchwachsen war. „Unser Angebot wird aber angenommen und wir haben auch gutes Feedback. Wir sind also nicht unzufrieden. Wir wollen heuer zumindest eine schwarze Null zusammenbringen“, so Straus. Der Personalaufwand sei heuer jedenfalls geringer ausgefallen, als Straus kalkuliert hatte. „Und wir haben eine gute Kooperation mit der Gemeinde und den Mitarbeitern im Bad“, so Straus.

Die Einschränkungen bei den Besucherzahlen würden streng eingehalten. 1.000 Personen dürfen sich nach derzeit geltender Verordnung gleichzeitig im Parkbad aufhalten. „Man hat jedenfalls nie das Gefühl, dass es eng wird am Gelände“, so Straus. Was die Einnahmen angeht, sei aber schon merkbar, dass es kein normales Jahr sei. „Wir sind etwa bei der Hälfte von dem, was möglich wäre“, erklärt Straus.