Neue Leiterinnen in vier Schulen. Änderungen gibt es in Ebergassing, Gramatneusiedl, Fischamend und Prellenkirchen.

Von Christoph Dworak, Stefanie Cajka und Susanne Müller. Erstellt am 02. September 2020 (04:55)
Schulqualitätsmanager Josef Fürst, Abteilungsleiter der „Bildungsregion 5“ für die Bezirke Bruck an der Leitha, Mödling, Baden sieht dem Schuljahr 2020/2021 optimistisch entgegen.
Dworak

Der Schulstart naht, am Montag geht’s wieder los. Trotz der erschwerten Umstände sieht Schulqualitätsmanager Josef Fürst, Abteilungsleiter der „Bildungsregion 5“ (Bezirke Bruck an der Leitha, Mödling, Baden), der Saison 2020/2021 optimistisch entgegen.

So sei in der Bildungsregion „kein Lehrermangel festzustellen. Die Personalplanung ist abgeschlossen“, ist Fürst zufrieden. Fix ist damit, dass im Brucker Bezirk vier Schulen mit neuen Direktorinnen betraut werden. So folgt in den Mittelschulen Ebergassing und Gramatneusiedl ab Schulbeginn Ingrid Ceklevski auf die Elisabeth Nebenführ, die sich in den Ruhestand verabschiedet hat. Und auch in Prellenkirchen ergibt sich durch die Pensionierung von Hermine Hofmeister eine Neuerung. Die Volksschule wird dort künftig von Patricia Heckermann-Nemeth geleitet.

Die vierte Pflichtschule mit einer personellen Änderung ist die Volksschule Fischamend. „Ich habe mich für das kommende Schuljahr freistellen lassen“, erklärt Leiterin Petra Vorderwinkler im NÖN-Gespräch. Grund dafür ist ihr Einzug in den Nationalrat nach der Wahl im Vorjahr. Seither sitzt die Hochwolkersdorferin (Bezirk Wr. Neustadt) für die SPÖ im Parlament. Sie wolle sich daher in diesem Schuljahr völlig auf die Politik konzentrieren.

Gleichzeitig betont sie aber, dass sie jederzeit wieder zurückkommen könne, der Dienstposten sei für sie freigehalten. Ihre Funktion als Schulleiterin übernimmt Irene Stregl. Sie war schon bisher Vorderwinklers Stellvertreterin in Fischamend.

Keine Sperren wegen Corona-Verdachtsfällen

Auch der Corona-Fahrplan stehe im Großen und Ganzen, berichtet Fürst im NÖN-Gespräch: Falls eine Pädagogin oder ein Pädagoge ausfalle, greife man auf einen Pool zurück. Und hegt ein Lehrer Verdacht, ein Schüler könnte das Virus in sich tragen, erfolgt die Meldung an die Direktion. Die Schulleitung nimmt Kontakt mit der Gesundheitsbehörde auf, die alle weiteren Schritte veranlasst. Eines stellt Fürst auch klar: „Aufgrund von reinen Verdachtsfällen sperren wir keine Schule.“