Quartiere für Flüchtlinge aus der Ukraine

Erstellt am 09. März 2022 | 05:33
Lesezeit: 2 Min
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Im Hotel „Marc Aurel“ in Petronell kann eine größere Anzahl von Flüchtlingen untergebracht werden.
Foto: privat
Mehrere Private und Gemeinden im Bezirk Bruck bereiten Unterkünfte vor, um Geflüchtete aufzunehmen.
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Eine Million Menschen haben die Ukraine auf der Flucht vor dem Krieg bereits verlassen. Die Not und die Angst ist groß. Die Region zeigt auch hier eine große Hilfsbereitschaft und bereitet sich auf die Aufnahme von Flüchtlingen aus der Ukraine vor. Quartiere werden sowohl von Privaten als auch von Gemeinden organisiert. So wird die Inhaberin der Kur-Kaffeehaus-Konditorei „König Stefan“ in Bad Deutsch Altenburg, Ingrid Murinova, 20 Appartements im Haus zur Verfügung stellen, die ersten Flüchtlinge kommen bald. Auch für die Verpflegung wird gesorgt. 

In Wolfsthal würde die Leithner-Ranch zehn Plätze für Flüchtlinge zur Verfügung stellen. „Wir haben Platz und möchten den Menschen gerne etwas Gutes tun“, erklärt Barbara Leithner. Die Gemeinde Prellenkirchen wird laut Bürgermeister Johann Köck (ÖVP) eine Gemeindewohnung für Flüchtlinge vorbereiten. Auch im Pfarrhof könnten Flüchtlinge unterkommen. „Bis zu 55 Plätze könnten in Petronell-Carnuntum geschaffen werden“, sagt Bürgermeister Martin Almstädter (SPÖ). Drei Private hätten sich gemeldet, auch im Hotel „Marc Aurel“ stünden breits viele Zimmer für Flüchtlinge bereit.

Auch die Stadtgemeinde Hainburg schließt sich an. „Bei Bedarf würden wir auch bis zu zwei Gemeindewohnungen zur Verfügung stellen“, erklärt Bürgermeister Helmut Schmid (ÖVP).

Nach der Sammlung von Sachspenden bereitet man sich auch in Sommerein aktuell auf die Aufnahme von Geflüchteten aus der Ukraine vor. „Zwei leerstehende Gemeindewohnungen werden hergerichtet“, sagt Johann Tatzber, der jahrelang beruflich in der Ukraine tätig war und sich für die Flüchtlingsaufnahme einsetzt.

Zudem verweist er auf Unterkünfte, die von Privatpersonen zur Verfügung gestellt werden. In einem Vernetzungstreffen haben sich am Montagabend (nach Redaktionsschluss) Gemeinde und Freiwillige zum weiteren Vorgehen ausgetauscht.

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