Römerland Carnuntum ist für Bodenschutz-Preis nominiert. Das Römerland Carnuntum hat das Projekt LENA (Lebensraum nachhaltig gestalten) für "LandLuft"-Sonderpreis eingereicht.

Von Susanne Müller. Erstellt am 31. Oktober 2020 (18:17)
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Hans Rupp, Cornelia Fischer und Moosbrunns Bürgermeister Paul Frühling stellten das Projekt LENA vor.
Römerland Carnuntum

Die Region Römerland Carnuntum ist für den „LandLuft“-Sonderpreis für außergewöhnliches Engagement 2021 unter dem Motto „Boden g’scheit nutzen“ nominiert. Konkret hat die Region das Porjekt LENA (Unseren Lebensraum gemeinsam nachhaltig gestalten) eingereicht.

Beim ersten Auswahlverfahren schaffte es die Region aus 68 Einreichungen unter die besten 25 und konnte somit am Juryhearing in Waidhofen/Ybbs teilnehmen. Hans Rupp, Cornelia Fischer und Paul Frühling präsentierten im Format Marktplatz das Projekt und standen der Jury Rede und Antwort. In dem einjährigen Projekt LENA hat der Regionalentwicklungsverein in einem breit angelegten Diskussionsprozess mit lokalen Stakeholdern und Experten die baukulturellen Leitlinien des Bundes von 2017 auf die Region umgelegt.

Begleitet wurde der Prozess von der TU Wien. Es ging um Themen des Flächensparens, Flächenmanagements und aktiver Bodenpolitik. Am Ende kamen neun Leitlinien für die Lebensraumentwicklung. Unterm Strich soll LENA aber nur der Auftakt zu einem langfristig angelegten, nachhaltigen Prozess sein. Wer den LandLuft-Preis gewinnt, wird 2021 bekannt gegeben.