Sparkassen richten Zeit für Risikogruppen ein. Ähnlich wie manche Supermärkte behält nun auch die Sparkasse eine Stunde am Tag für ältere Menschen und jene mit Vorerkrankungen vor.

Von Susanne Müller. Erstellt am 06. April 2020 (20:55)
Sparkassen-Direktor Wolfgang Poppe verweist auf die "Korridor-Zeit".
Sparkasse HBN

Banken zählen zu den sogenannten Systemerhaltern. Die Filialen der Sparkasse im Bezirk haben daher einige Maßnahmen ergriffen, die den Schutz ihrer Kunden und Mitarbeiter  vor Ansteckung erhöhen sollen. Neben allgemeinen Maßnahmen wie der Bereitstellung von ausreichend Bargeld in den Selbstbedienungsgeräten, Desinfektionsmitteln und Plexiglaswänden im Kassabereich wurde nun auch eine "Korridorzeit für Risikogruppen" eingerichtet. 

Gemeint sind damit spezielle Zeiten, in denen die Bank Menschen mit Vorerkrankungen und/oder in der Altersgruppe 65plus Vorrang gibt. „Täglich zwischen 9 und 10 Uhr bitten wir alle KundInnen, dieses Zeitfenster für Menschen aus Risikogruppen freizuhalten“, erklärt Vorstandsdirektor Wolfgang Dinhof.  

Der größtmögliche Schutz sei jedoch nach wie vor, nicht dringende Filialbesuche zu verschieben und seine Bankgeschäfte soweit wie möglich von zu Hause aus zu erledigen. Vieles gehe – gerade in dieser Ausnahmesituation - auch telefonisch. „Unsere MitarbeiterInnen, von denen viele nun von zu Hause aus arbeiten, sind besonders bemüht, maßgeschneiderte Lösungen für unsere KundInnen zu finden und beraten gerne. Rufen Sie einfach an!“, versichert Vorstandsdirektor Wolfgang Poppe.  

Darüber hinaus wurde eine Corona-Helpline für Unternehmen eingerichtet. Unter der Nummer 05 0100 – 51510 können allgemeine Fragen zu den Förderungen schnell vorab geklärt werden. Zusätzlich wurde eine Info-Offensive gestartet, sowohl mit Plakaten, als auch im Radio und auf Facebook.