Kouka: Frequency ist das Festival der vielen Musikstile. Das größte Musik-Festival Niederösterreichs lockte auch Fans aus dem Brucker Bezirk in die Landeshauptstadt.

Von Josef Rittler und Gerald Burggraf. Erstellt am 21. August 2019 (04:40)
privat
Das erste Mal am Frequency: Patrick Taus mit seinen zweiKolleginnen Daniela Grienauer und Katrin Vrbata.

Was für die Burgenländer das „Nova Rock“ in den Pannonia Fields bei Nickelsdorf ist, ist für Niederösterreich das Frequency in St. Pölten. Das Musikereignis der Superlative. Heuer konnten sich die Veranstalter über das Knacken der 200.000-Besucher-Marke freuen.

Unter den tausenden Festivalgehern fanden sich auch einige Musikfans aus dem Brucker Bezirk. Darunter Patrick Kouka aka DJ PaKu aus der Bezirkshauptstadt. Der Brucker war schon öfter in St. Pölten dabei. „Ich bin zum Frequency gefahren, weil ich die Abwechslung der vielen verschiedenen Musikstile liebe. Es ist für jeden etwas dabei, von weltbekannten EDM DJs, Deutschrap und Pop Künstlern bis hin zu großartigen Bands, am Frequency ist alles zu finden“, meint der 26-Jährige.

Am meisten freute er sich aber auf den Auftritt der „Swedish House Mafia“, ein sehr seltenes Ereignis in Österreich. „Der Auftritt war eine der geilsten Sachen, die ich je sehen durfte, so eine großartige Show!“

Nicht entgehen lassen wollte sich das Spektakel auch Christoph Gelb, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Hollern. Er war mit Freunden nach St. Pölten gefahren. Sein Eindruck fällt etwas zwiegespalten aus: „Vom Programm, den Auftritten und den Shows her war es spitze.“ Allerdings sei die Organisation, was Campingplatz und Sanitäranlagen betrifft, leider schlecht gewesen, moniert er.

Spezielles Erlebnis

In den Genuss eines außergewöhnlichen Packages am Frequency kam hingegen Patrick Taus. Der Reisenberger, dessen Oma in Schwadorf lebt und im dortigen Musikverein seine ganz Familie zu finden ist, kam dank seines Jobs bei der Raiffeisenbank in Mödling in den Genuss, über die vollen drei Tage ein All-inklusive-Event genießen zu können. „Inklusive Backstage-Führung, ein Treffen mit dem Festivalorganisator und viele weitere tolle Specials“, berichtet Taus noch immer voller Begeisterung.

Für den ehemaligen Bezirksstellenleiter des Roten Kreuzes Götzendorf war es der erste Besuch am Frequency. „Eigentlich war ich hier generell das erste Mal auf einem Festival“, erzählt der Raiffeisen-Jugendberater und Kundenbetreuer.

Ähnlich wie der Brucker Patrick Kouka zeigt sich auch Taus vom Auftritt der „Swedish House Mafia“ begeistert. „Doch auch ,Sunrise Avenue‘ war mörderisch geil“, lacht der Reisenberger. Die Stimmung sei jedenfalls unbeschreiblich gewesen, „einfach spitzenmäßig“, ist Taus sichtlich angetan.

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