Start der Gartensaison: Erste bunte Boten

Erstellt am 16. März 2022 | 04:51
Lesezeit: 3 Min
Verschönerungsvereine und Gemeinden im Bezirk Bruck fiebern dem Frühling entgegen – erste Maßnahmen wurden gesetzt.
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Blumen sorgen oft für ein wenig Farbe im tristen Alltag. Zudem sorgen sie für ein deutlich freundlicheres Erscheinungsbild. Daher setzen Gemeinden oft bewusst auf farbenprächtigen Schmuck.

Neben den Kommunen setzten sich auch Privatpersonen in Form von Verschönerungsvereinen für ein schönes Äußeres ihres Ortes ein. Besonders aktiv in dieser Hinsicht ist der Verschönerungsverein in Bruckneudorf um Obmann Bernhard Schütz, zeitgleich auch SPÖ-Umweltgemeinderat. Die Mitglieder sind bereits in den Frühling gestartet. Letzte Woche haben sie um die 160 Liter „unerwünschtes Beikraut“, wie Schütz „Unkraut“ liebevoll nennt, beim Bahnhofsvorplatz entfernt.

Die Fläche wurde gereinigt, um unter anderem den 1.000 Krokussen, die vergangenen Herbst gepflanzt worden sind und teilweise schon blühen, ausreichend Platz zum Gedeihen zu bieten. Die zahlreichen Blumenkästen werden erst im Mai bepflanzt, um damit das Bild der Gemeinde verschönern.

In Sommerein kann man die wärmeren Temperaturen gar nicht mehr erwarten. „Auch wir freuen uns schon, wenn die Temperaturen wieder wärmer werden und wir in die Garten- und Blumensaison starten können“, lässt Obfrau und ÖVP-Gemeinderätin Christine Besser wissen.

Sie und die anderen Vereinsmitglieder kümmern sich auch heuer wieder um den Blumenschmuck. Die Frühlingsblüher wurden bereits gesetzt, im Mai folgen die Sommerblumen. Auch die Pflege des Rosengartens beim Dorfbrunn ist Aufgabe des Dorfverschönerungsvereins. Zudem organisiert das Team um Christine Besser am 9. April eine große Pflanzentauschbörse.

Blumenbeete kommen bei Bürgern gut an

Großes Gewicht wird der Grünraumpflege auch in Himberg zugemessen. „Die Auspflanzung der Blumenbeete erfolgt in unserer Gemeinde zweimal jährlich“, weiß Bürgermeister Ernst Wendl (SPÖ). Im Frühjahr mit Pflanzen, die blühen, und im Sommer mit einer entsprechenden Bepflanzung für den Herbst.

Dafür sorgen die Mitarbeiter des Wirtschaftshofs. „Sie haben teilweise eine gärtnerische Ausbildung und sind bemüht, die Beete in unterschiedlicher geometrischer Form in entsprechenden Farbenkombinationen zu pflanzen“, weiß Wendl. Die Blumenbeete finden laut dem Ortschef bei der Bevölkerung großen Gefallen. „Es gehen bei der Gemeinde immer wieder positive Emails oder Anrufe ein“, freut sich Wendl.

Um nicht alle Jahre neu pflanzen zu müssen, wurden auch drei Beete mit Mehrjahrespflanzen ausgepflanzt. Das stieß bei der Bevölkerung aber auf weniger Gegenliebe, sie werden als zu wenig „prächtig“ angesehen. Daher blieb es bisher bei drei Beeten.

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