Turnkurse fielen dieses Schuljahr aus

Erstellt am 28. Juni 2022 | 20:00
Lesezeit: 2 Min
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Direktorin Kathrin Hoffmann-Schremser.
Foto: Josef Rittler
In der Volksschule Haslau waren die Auswirkungen der Pandemie gering. Im Gymnasium Schwechat gab es keine Sonderangebote.
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„Bei uns waren die Auswirkungen der Pandemie auf die Kinder nicht besonders stark zu spüren“, berichtet Kathrin Hoffmann-Schremser, seit einem Jahr Direktorin der Volksschule Haslau/Donau. Dies sei vielleicht darauf zurückzuführen, dass die Kinder in einer kleinen Gemeinde auf dem Land wohnten und daher leichter hinaus konnten.

„Auch die Masken in der Schule sind gut angenommen worden, da gab’s eigentlich kaum Probleme“, sagt Hoffmann-Schremser. Während des Lockdowns seien Lernpakete geschnürt worden, als wieder Präsenzunterricht möglich gewesen war, wurde so viel wie möglich im Freien unterrichtet.

Allgemeingültige Aussagen für alle Jugendlichen sind aus der Warte des Schulsprechers am Schwechater Gymnasium schwer zu treffen, betont Taylan Algan. Er hält allerdings fest, dass das zu Ende gehende Schuljahr weitestgehend normal abgelaufen wäre. „Mich persönlich haben die Lockdowns eher nicht belastet“, erklärt der Siebtklässler.

Man habe zwar weniger Möglichkeiten, etwa zum Ausgehen, gehabt, konnte aber ein wenig davon online kompensieren. Das müsse aber natürlich nicht auf alle Schüler zugetroffen haben. Die massivsten Einschränkungen gab es aus Algans Sicht bei Veranstaltungen und schulinternen Sonderangeboten wie Turnkursen für Schüler. „Es wäre super, wenn es diese Angebote im nächsten Schuljahr wieder geben könnte. Auch ein Schulball wäre super, wenn er wieder stattfinden könnte“, hält sich der Schulsprecher fest.

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