Weihnachtsgeschäft: Mit Beratung wird gepunktet

Erstellt am 29. November 2022 | 20:00
Lesezeit: 3 Min
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Buchhändlerin und Obfrau der Schwechater Wirtschaftsplattform Elisabeth Strini mit einem der Bäume, die in der Innenstadt aufgestellt wurden.
Foto: Brigitte Wimmer
Lokale Betriebe im Bezirk Bruck setzen auf Stammkunden und Beratung.
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Durchaus positiv sieht Schwechats Buchhändlerin Elisabeth Strini der Adventzeit entgegen. „Ich erwarte mir das gleiche (gute) Ergebnis wie voriges Jahr. Das Buch ist ein preiswertes Geschenk für alle Altersgruppen.“

Seit Jahren schon setzt sich der Trend fort, dass besonders österreichische Themen und Autoren wie Regionalkrimis gefragt sind. „Bei uns auch Bücher mit Bezug zu Niederösterreich und Wien. Und natürlich Bestseller, national und international, quer durch alle Genres: Lukas Resetarits, Michelle Obama, Gregs Tagebuch“, zählt Strini einige auf. Und das vor allem in der Vorweihnachtszeit: „Der Buchhandel macht den Großteil seines Umsatzes im Weihnachtsgeschäft in den letzten drei Wochen.“

Black Friday gibt es bei Büchern nicht

Von Aktionen wie dem Black Friday hält die Schwechaterin nichts. Dem Buchhandel schade er meist aber nicht. „Black Friday gibt es bei Büchern nicht, da wir einen gebundenen Ladenpreis haben.“

Als Obfrau der Schwechater Wirtschaftsplattform ist Strini auch für die anderen Betriebe in der Stadt im Einsatz. Auf allzu große Aktionen hat man heuer aufgrund der Ungewissheit mit der Pandemie aber noch verzichtet.

„Da wir nicht wussten, wie sich die Lage bezüglich Corona entwickelt, haben wir heuer wieder ausschließlich auf unsere Weihnachtsbäume gesetzt. Eine gute Entscheidung, da es heuer keine andere Weihnachtsbeleuchtung in Schwechat geben wird“, so Strini.

Greißler ohne große Erwartungen

So positiv können dem Weihnachtsgeschäft nicht alle entgegensehen. Hans Hirmann hat erst Mitte Oktober die Greißlerei Hirmann in Göttlesbrunn wieder eröffnet. Der Ansturm blieb bisher aus: „Ich habe leider keine großen Erwartungen ans Weihnachtsgeschäft. Die Leute kaufen beim Greißler das, was sie woanders vergessen haben. Fürs dauerhafte Überleben der Greißlereien ist das natürlich zu wenig.“

Peter Zenk von der „Boutique Zenk“ in Mannersdorf blickt etwas zuversichtlicher in die Zukunft und hofft, dass nach der Energiekostenabrechnung, noch etwas Geld für den Einzelhandel übrigbleibt. „Wir sind guter Dinge, dass das Weihnachtsgeschäft trotz allem besser laufen wird, als in den vergangenen Jahren mit den zahllosen Corona-Beschränkungen und Lockdowns,“ so Zenk. 

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