Die Bekämpfung der Gelsen hat begonnen

Der Verein GEBL blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2017 zurück. Auch dieses Jahr werden die Gelsenlarven mit BTI vernichtet.

Erstellt am 27. April 2018 | 02:16
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In den Wasserstellen auf den Wiesen haben sich bereits Gelsenlarven gebildet.
Foto: privat

Aufgrund des feuchten Spätwinters hat sich bereits auf sehr vielen Flächen Wasser gesammelt. Da nun die Temperaturen steigen, haben sich bereits Gelsenlarven gebildet. „Diese werden wir aber rechtzeitig erwischen“, sagt Mark Hofstetter, Obmann des Vereins Gelsenbekämpfung in den Leithaauen (GEBL). Und: „Würde man heuer nichts tun, hätte man spätestens Anfang Mai eine respektable Gelsenplage.“

Daher sind Hofstetter und seine Helfer bereits unterwegs, um das zu verhindern. Zur Vernichtung der Gelsenlarven wird das biologisch hergestellte Mittel BTI verwendet. In der vom GEBL verwendeten Konzentration wirkt dieses ausschließlich bei den Gelsenlarven. Für andere Insekten wie Bienen oder Hummeln hat das Mittel keine Folgen. Zudem würde die Verwendung von chemischen Insektiziden durch die einzelnen Haushalte verringert werden, da es weniger Gelsen gebe, die damit vernichtet werden sollen.

"Es war eines der gelsenfreiesten Jahre in meiner Erinnerung"

Zur Verhinderung einer Gelsenplage ist laut Hofstetter auch jeder Einzelne aufgerufen. Der GEBL schlägt vor, Wasserflächen zu vermeiden, also Gefäße regelmäßig auszuleeren, oder biologisch lebendige Wasserflächen wie Teiche zu schaffen.

Der GEBL kann auf ein erfolgreiches Jahr 2017 zurückblicken. „Es war eines der gelsenfreiesten Jahre in meiner Erinnerung“, so Hofstetter. Als Gründe dafür nennt er den relativ trockenen Sommer sowie die erfolgreiche Arbeit des GEBL.