Ärger über „Mistkübel“ unter der Leithabrücke

Erstellt am 23. Februar 2022 | 05:31
Lesezeit: 2 Min
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Die Böschung unterhalb des Parkplatzes ist von Müll übersät.
Foto: privat
Die Grenze zwischen Bruck und Bruckneudorf wird offenbar von vielen verwendet, um ihren Müll auf schnellem Weg loszuwerden.
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Es ist keine Seltenheit, dass man am Wegesrand unachtsam Weggeworfenes entdeckt. Bei der Leithabrücke Richtung Bruckneudorf hat sich allerdings mehr als nur ein wenig Unrat angesammelt.

„Jedes Mal, wenn ich zu Fuß die Leithabrücke überquere, geht mir dieser Anblick durch und durch. Es ist so ein Schandfleck, der Zaun wurde auch schon niedergetreten und ich fürchte, dass sich wieder einmal niemand zuständig fühlt“, ärgert sich eine aufmerksame Bruckerin über den Müllberg auf der Böschung unterhalb des Billa-Parkplatzes.

An sich falle die Böschung in die Zuständigkeit des Leithawasserverbands, erklärt Brucks Bürgermeister Gerhard Weil (SPÖ) auf NÖN-Anfrage. Er vermutet, wenn es sich um so viel Unrat handelt, dass möglicherweise der Wind einiges aus Behältern des angrenzenden Supermarkts verweht haben könnte. Ähnlich verhält es sich nämlich beispielsweise bei den Feldern, die an das Ecoplus-Gelände angrenzen. Dort verteilt der Wind den Unrat auch regelmäßig großflächig.

NÖN unternahm Lokalaugenschein

Was die NÖN bei einem Lokalaugenschein bei der Leithabrücke vorfindet, ist jedenfalls ein Gemisch aus leeren Plastikflaschen, Getränkedosen, Papier und sonstigem Müll.

Gerhard David, Obmann des Leithawasserverbands, verspricht auf NÖN-Anfrage: „Wir werden uns das anschauen. Wir versuchen, was geht, aber wir haben nur vier Mann für die Reinigungsarbeiten und die fangen eigentlich erst im März wieder an“, führt David ins Treffen, dass sich der Abschnitt des Leithawasserverbands immerhin von Seibersdorf bis Potzneusiedl erstreckt. „Das sind 65 Kilometer“, betont David. Wenn es sich um größere Verunreinigungen handelt, müsse man ohnehin eine Firma beauftragen.

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