Blackout: Rotes Kreuz sorgt vor

Die Retter in Bruck haben in ihrer Freizeit einen Anhänger mit einer Lichtanlage ausgestattet, um im Blackout-Fall große Flächen ausleuchten zu können.

Erstellt am 03. November 2021 | 05:39
440_0008_8073223_gre18sb_rk_harald_fischer1_rk_bruck.jpg
Bezirksstellenleiter Harald Fischer
Foto: Rotes Kreuz Bruck, Rotes Kreuz Bruck

Beim Brucker Roten Kreuz hat man erst vor kurzem für ein Blackout-Szenario aufgerüstet. „Wir haben eine neue Lichteinheit mit LED mit minimalem Stromverbrauch“, erklärt Bezirksstellenleiter Harald Fischer, dass die Einheit als Testanlage in Bruck konzipiert wurde. Dafür wurde in Eigenregie ein Anhänger umgebaut, mit Licht und Strom ausgestattet und neu typisiert.

Das Ganze ist mit „riesigen Aggregaten ausgestattet, die leicht mitzuführen sind“, erklärt Fischer. Die neue Lichtanlage hat 50.000 Euro gekostet und ist stark genug, um ein ganzes Fußballfeld auszuleuchten. Sie ist zum einen für den Blackout-Fall gedacht, aber natürlich auch für Einsätze etwa in Waldgebieten, wo es keine Stromversorgung gibt.

„Damit können wir die gesamte Versorgungsstelle ausleuchten“, so Fischer, der betont, dass der Anhänger auch zum Einsatz kommen kann, wenn ihn etwa die Feuerwehr braucht.