Container-Lager will um Vielfaches wachsen

Erstellt am 03. August 2022 | 05:30
Lesezeit: 3 Min
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Die Container sind rund um die Uhr zugänglich. Im August oder September erfolgt die letzte Ausbaustufe in Bruck.
Foto: Mo.Space
Mo.Space bietet am Brucker Stadtrand auf rund 5.000 Quadratmetern Lagerflächen – und will nun in drei Bundesländern expandieren.
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Stauraum ist ein begehrtes Gut. Viele haben ihren Keller bereits gut gefüllt, oder verfügen über gar keinen.

Hier setzt Franz Mosers Konzept von Mo.Space an. Er hat in Bruck in den letzten Jahren ein Container-Lagersystem aufgebaut, das sich nun in der letzten Ausbaustufe befindet. Über 300 Container werden dann auf rund 5.000 Quadratmetern im Westen der Stadt angeboten. Und die Nachfrage ist weiterhin groß.

„Gut 60 Prozent der Kunden sind Private“, erklärt Moser, dass seine Lagerflächen für die unterschiedlichsten Bedürfnisse genutzt werden: Als Möbellager während Häuser renoviert werden, wenn Menschen in kleinere Wohnungen ziehen und plötzlich nicht mehr so viel Platz für ihr Hab und Gut haben.

„Es sind aber auch viele Sportler dabei, die von Surfbrettern bis Ski lagern wollen“, erzählt Moser. Bei den Firmenkunden sei die Bandbreite ebenfalls groß. Da sei sowohl der Fliesenleger, der sein Material lagert, als auch die Montagetruppe, die zwischen Wien und Bratislava ein Lager benötigt, dabei.

Mosers Container-Selfstorage funktioniert komplett digitalisiert, gebucht wird online oder persönlich, aber ohne Papierkram. Es gibt keine Mindestmiete und auch kein Zeitlimit nach oben. „Der Kunde weiß vom ersten Moment an, was er für alles bezahlt“, erklärt Moser den Kalkulator im Online-Shop. Die Container sind alarmgesichert, videoüberwacht und noch zusätzlich von einem Securityteam bewacht.

Gerade in Corona-Zeiten habe sich auch bewährt, dass eine kontaktlose Besichtigung rund um die Uhr mit Gästecode und Webcam möglich ist. Auf diese Weise kann man sich vor Ort seinen Wunschcontainer aussuchen, per WhatsApp dessen Nummer schicken und erhält dann Vertrag samt Rechnung. Ein Wechsel auf einen größeren oder kleineren Container sei zudem jederzeit möglich.

Die kleinste Größe mit 6,73 m³ ist um 59 Euro pro Monat zu haben, die größte mit 32,66 m³ um 135 Euro pro Monat. Wer es besonders komfortabel mag, dem wird der Container sogar gebracht. Ist er eingeräumt, wird er wieder abgeholt und gelagert. Für all jene, die übersiedeln, wird auch ein zusätzliches Umzugsservice mit Lkw und Personal angeboten.

Und weil die Nachfrage so groß ist, plant Moser mit seinem Konzept nun zu expandieren. Geplant sind derzeit fünf große Terminals, die im Franchisesystem betrieben werden sollen. Dafür ist er derzeit noch auf der Suche nach mindestens fünf geeigneten Gewerbegrundstücken in Niederösterreich, Oberösterreich und der Steiermark. Die Flächen sollen mindestens 5.000 Quadratmeter groß sein“, so Moser.

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