Filmdreh: Glück kann man sich nicht kaufen

Am vergangenen Wochenende wurde im Stadttheater Bruck das Familienmusical „Lilly und die Glücksfabrik“ verfilmt.

Erstellt am 04. Oktober 2021 | 05:53
Lilly und die Glücksfabrik
Filmdreh zu „Lilly und die Glücksfabrik“: Paulina Hess als Lilly, Jakob Wirnsperger als Friedal-Opa, Juci Janoska als Peppi-Oma und Victoria Ettl als Lehrerin Haselböck. 
Foto: Otto Havelka

Samstag, 15 Uhr, Klappe zu: Im Stadttheater wird soeben die nächste Szene des Familienmusicals „Lilly und die Glücksfabrik“ für einen Film aufgenommen. Wie schon im Vorjahr verzichtet der Verein zur Förderung von Theater, Kunst und Kultur für Kinder „Rabauki“ Corona-bedingt auf die jährliche Aufführung eines „Lilly“-Musicals.

Stattdessen wurde unter strengen Sicherheitsvorkehrungen ein Remake des 2011 erstmals aufgeführten Musicals „Lilly und die Glücksfabrik“ verfilmt. Der Film soll in den nächsten sechs Wochen fertig sein und kann dann bis September nächsten Jahres im Rahmen eines Crowdfunding-Projekts unter  https://www.rabauki.at/crowdfunding  unterstützt werden. 

Die Story in Kürze: Lilly lebt in einer computergesteuerten Welt, Glück kann man durch „Tschips“ aus der Glücksfabrik kaufen. Mit ihrer Oma entdeckt sie, dass man früher glücklich sein konnte, in dem man sich verliebt und Witze erzählt hat. 

Neu in der Wiederauflage ist, dass auch das Thema Umwelt thematisiert wird. So sorgt etwa die Fabrik der  Glücks-Tschips für „dicke Luft“, was in einem rockigen Song seinen Widerhall findet. Am Ende wird die Fabrik bei einem abschließenden Song „Gute Energie“ zu einem Windkraftwerk umgebaut.

Und auch sprachlich war die Neufassung für „Rabauki“-Obfrau und -Gründerin Juci Janoska eine Herausforderung: „Unser Ziel ist, durch Musik und die Sprache der Kinder brisante und zeitgemäße Themen zu transportieren“, erklärt Janoska. „In den vergangenen zehn Jahren seit der Uraufführung des Musicals hat sich die Sprache der Kinder enorm gewandelt. Das musste jetzt eingearbeitet werden“, so Janoska.