Einreise-Kontrolle: Wechsel nach 6,4 Millionen Passagieren

Seit Juli sind 80 Soldaten des Bundesheeres am Flughafen Schwechat im Einsatz. Beim Wechsel von 37 von ihnen bedankte sich die Behörde für die Unterstützung.

Erstellt am 05. Januar 2022 | 04:12
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Bezirkshauptmann Peter Suchanek bedankte sich bei Zugskommandant Nikoloz Avaliani und Niederösterreichs Militärkommandant Martin Jawurek für die Unterstützung bei den Einreisekontrollen.
Foto: Susanne Müller

Mehr als 1.000 Flugzeuge kommen pro Woche am Flughafen an. Durchschnittlich bedeutet das, dass rund 15.000 Passagiere pro Tag kontrolliert werden müssen – seit Covid nicht nur im herkömmlichen Sinn, sondern auch nach der jeweils gültigen Covid 19-Einreiseverordnung. Um dies zu bewerkstelligen, hat die zuständige Gesundheitsbehörde, die Bezirkshauptmannschaft Bruck, Unterstützung durch Miliz-Soldaten des Bundesheeres. Seit Juli sind dort durchgehend 80 Soldaten im Einsatz.

Kontrolliert wird unter anderem, ob die jeweilige 3G-Pflicht je nach Herkunftsland eingehalten wurde. „Wir helfen auch bei der Registrierung, sofern dies nicht schon geschehen ist“, erklärt Zugskommandant Nikoloz Avaliani. Außerdem unterstützen die Soldaten die Grenzpolizei. „Wir übernehmen die schwierigen Fälle“, so Avaliani.

Für 37 der Soldaten endete nun mit 1. Jänner der Einsatz am Airport und neue Soldaten traten dort ihren Dienst an. Bezirkshauptmann Peter Suchanek nutzte die Gelegenheit, um sich bei Militärkommandant Martin Jawurek und Zugskommandant Nikoloz Avaliani stellvertretend für alle Soldaten zu bedanken. „Sie mussten sich immer an die geänderten Verordnungen anpassen. Insgesamt wurden durch das Bundesheer bisher 6,4 Millionen Passagiere kontrolliert“, zollte Suchanek den Soldaten für ihre „hohe Einsatzbereitschaft und die ausgezeichnete Zusammenarbeit“ Anerkennung.

Militärkommandant Martin Jawurek betonte, dass der Einsatz auch aus seiner Sicht eine Erfolgsgeschichte sei. „Die Soldaten kommen alle aus der Miliz. Das heißt, sie kommen aus der Privatwirtschaft und haben großteils eine große Fremdsprachenkompetenz, was am Flughafen natürlich von Vorteil ist“, so Jawurek.