Lehrer-Pension sorgt für Ärger. Die Abschlussprüfungen in der Brucker Handelsschule (HAS) rücken immer näher.

Von Gerald Burggraf. Erstellt am 28. Februar 2018 (02:42)
In der Brucker Handelsschule herrscht derzeit Aufregung um die Pensionierung eines Lehrers. Fotos: Burggraf, Müller
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Am 22. Mai ist es soweit. In einer Abschlussklasse sorgt jedoch ein innerschulischer Vorgang im Vorfeld der Prüfung für gehörig Aufregung. Denn Deutsch-Lehrer Karl Hofstetter wird Anfang April 65 Jahre alt und muss daher gesetzlich in Pension gehen – also rund 14 Tage vor der Prüfung. Das wollen seine Schüler aber nicht und er selbst will auch bleiben.

Ein Erlass des Bildungsministeriums hätte eine Verlängerung möglich machen können, doch diese wurde abgelehnt. Hofstetter macht Direktorin Ulrike Wiedersich dafür mitverantwortlich. Diese wehrt sich hingegen und betont, dass der Antrag zu spät einging und der Lehrer-Wechsel in der Abschlussklasse mit Ende April schon vor dem Schuljahr in bestem Einvernehmen abgestimmt wurde. Zudem bräuchten sich die Schüler „keine Sorgen“ machen, die Jugendlichen sind aber schwer verunsichert.


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