Krisensicheres Homeoffice: Service für Internet gefragt

Erstellt am 02. April 2020 | 05:43
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Manuel Weil und Martin Lamminger beim Einsatz im Störungsdienst.
Foto: Servicepoint Weil
Gerade in dieser Ausnahmesituation brauchen viele Internet-Zugang. Servicepoint Weil kümmert sich um die Wartung.
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Gerhard Weil ist nicht nur Brucks Bürgermeister, er hat in Zeiten der Coronakrise auch mit seiner Firma reichlich zu tun. Schließlich kümmert sich der „Servicepoint Weil“ um die Installierung und Wartung des Internet-Anbieters Kabelsignal. „Wir müssen von Berg bis Schwechat dafür sorgen, dass das Internet erhalten bleibt“, erklärt Weil das Einsatzgebiet seiner Firma. Und gerade in der derzeitigen Situation ist das Internet ein unverzichtbares Hilfsmittel.

Schließlich beruht ein Großteil der Kommunikation und der Arbeit aus dem Homeoffice auf einem gut funktionierenden Internet. „Wünsche nach einem geänderten Datenvolumen sind derzeit an der Tagesordnung“, weiß Weil. Dazu kommen Wartungsarbeiten und das Einrichten von neuen Internet-Anschlüssen, Modem-Tausche und Notmaßnahmen, wenn es irgendwo hakt.

Unterm Strich bedeutet das, dass die Techniker auch immer wieder in die Wohnungen der Kunden ausrücken müssen. „Aber natürlich mit entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen“, betont Weil. „Wir haben strenge Verhaltensregeln. Zum Beispiel wird gleich bei der Tür abgebrochen, wenn sich herausstellt, dass jemand in der Wohnung krank ist.“ Doch auch bei all den notwendigen Arbeiten, um die sich das Team derzeit kümmern muss, seien doch andere Tätigkeitsfelder zurzeit überhaupt nicht gefragt. „Manche Dinge können derzeit einfach überhaupt nicht gemacht werden“, erzählt Weil. Das Kurzarbeits-Modell sei für seinen Betrieb nur bedingt eine Lösung, da gewisse Service-Leistung 24 Stunden am Tag angeboten werden müssen. Insgesamt sind beim Servicepoint sechs Mitarbeiter beschäftigt. Zwei befänden sich derzeit im Urlaub – zur Sicherheit, da sie an Vorerkrankungen leiden und somit zur Risikogruppe zählen würden.

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