Mobilitätswoche: Platz eins wurde es nicht. Der erste Platz ging letztendlich an die deutsche Gemeinde Lilienthal. In Bruck freut man sich trotzdem darüber, dass man es ins Finale geschafft hat.

Von Susanne Müller. Erstellt am 20. April 2021 (07:38)
In der Mobilitätswoche im September: Gerald Stradner von der Energie- und Umweltagentur des Landes, SP-Bürgermeister Gerhard Weil, SP-Stadträtin Lisa Miletich, Grün-Gemeinderat Roman Kral, VP-Stadtrat Christian Vymetal, Norbert Koller vom Energiepark, Bezirksbäuerin Annemarie Raser und VP-Gemeinderätin Tina Heissenberger.
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Der Jubel in Bruck war schon im Vorfeld groß. Denn, dass es die Stadt als eine von drei Städten aus ganz Europa mit ihrer Mobilitätswoche unter die Finalisten beim „European Mobility Week Award“ geschafft hat, war schon bekannt. Am Montag fand dann in einer Online-Preisverleihung die Kür des Siegers statt.

Geschafft hat es letztendlich der deutsche Konkurrent Lilienthal, die Trophäe für die beste Mobilitätswoche Europas mit nach Hause nehmen zu können. In Bruck sieht man die Sache sportlich. „Natürlich bin ich etwas enttäuscht“, gibt Mobilitätswochen-Organisator und Umweltstadtrat Christian Vymetal (ÖVP) zu. „Aber es war schon eine wahnsinnig tolle Sache, dass wir es überhaupt ins Finale geschafft haben. Aus über 2.900 Teilnehmern unter die besten drei zu kommen, ist schon spitze“, so Vymetal. Er gratuliert dem Gewinner Lilienthal ebenso wie dem weiteren Finalisten Nea Moudania in Griechenland. „Der tatsächliche Sieger der jährlichen Europäischen Mobilitätswoche ist unsere Umwelt, unser Klima“, bedankt sich Vymetal bei allen Aktivisten, die sich an der Europäischen Mobilitätswoche beteiligt haben.