Neue Siedlung: Beim Bach bleibt Grünzone. Neben den (Reihen-) Häusern der Baugesellschaft bleibt auch Bauland für die Stadt und ein erweiterter Grünbereich.

Von Susanne Müller. Erstellt am 07. Januar 2021 (04:13)
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Die Famosa Bau GmbH plant an der Fischamenderstraße die Errichtung einer neuen Siedlung, die auf der Freifläche neben dem EVN-Stützpunkt entstehen soll. Baubeginn ist für das kommende Frühjahr anvisiert.

Seit dem ersten Beschluss dazu im Gemeinderat sei das Projekt jedoch weiterentwickelt worden, erklärte SP-Bürgermeister Gerhard Weil bei der jüngsten Sitzung des Gemeinderats. Bei Verhandlungen zwischen dem Bauamt und der Famosa Bau sei man nun zu dem Ergebnis gekommen, dass der Gemeinde gut 13.590 Quadratmeter Baufläche zufallen, die in Bauklasse 2 und 3 verwertet werden können. Eine Verwertung sei 2021 geplant.

Etwas mehr als 6.690 Quadratmeter sollen mit der Widmung Grünland/Park auch künftig unverbaut bleiben. Mit dem angrenzenden Areal des Göttlesbrunner Baches ergebe sich so eine Grünzone von etwas mehr als einem Hektar, zeigte sich Weil erfreut. Dazu beigetragen hat freilich auch der Flächenwidmungsplan, der auf die erste Bürgermeisterzeit von Ex-Stadtchef Richard Hemmer in den 1990er Jahren zurückgeht. Ihm zufolge sollte nämlich 25 Meter ab Bachmitte nichts verbaut werden, um einen Grüngürtel zu erhalten.

Grün-Gemeinderat Roman Kral gratulierte den handelnden Personen des Bauamts zu dem Verhandlungserfolg. „Damit kommen wir unserem Ziel, die 10.000-Einwohner-Grenze zu überschreiten, wieder ein Stück näher. Und es ergibt sich eine gute Grünzone zwischen dem Bauland und dem Gewässer“, so Kral. Er lege aber Wert darauf, dass die Gemeinde vorab formuliere, was sie sich auf diesem Grundstück wünsche.