Neue Kombi lockt Massen zum Stadtfest. Am Hauptplatz herrschte beim großen Event am Samstag dichtes Gedränge.

Von Susanne Müller. Erstellt am 05. September 2019 (04:06)

So voll war der Hauptplatz schon lange nicht. Rechnet man das 777-Jahr-Jubiläum nicht ein, dann ist es ja auch schon einige Jahre her, dass es in Bruck das letzte Stadtfest gab. Heuer wurde das Akkuschrauber-Rennen in seinem neunten Jahr in ein solches eingebettet – und die Brucker honorierten den Aufwand. Festorganisator Norbert Koller hatte in Kooperation mit SP-Kulturstadtrat Swen Tesarek ein gelungenes Fest auf die Beine gestellt.

Den Anfang machte schon um 13 Uhr der Rote Nasen Lauf des HSV Kaisersteinbruch-Bruck, bei dem sich die Läufer in sengender Hitze für den guten Zweck nichts schenkten.

Danach ging es am Nachmittag schon mit den ersten Bands auf den beiden Bühnen los. Die Riding Notes sorgten am Hauptplatz für ein grandioses Konzert, bei dem Frontman Daniel Hejda mit Neuzugang Patricia ein geniales Stimmen-Duo ergab. Im Rathaus-Innenhof gaben kurz danach „Mr. Rose“ ordentlich Gas. Dort befand sich auch die Schmankerl-Zone mit etlichen kulinarischen Angeboten.

 

Angesichts der großen Hitze füllte sich der Stadtkern allerdings erst zum Start des Akkuschrauber-Rennens wirklich mit Besuchern. Dann aber ordentlich. Die acht Teams, die heuer in ihren selbst gebauten Gefährten, die mit Akkuschraubern angetrieben wurden, flitzten gekonnt über den Parcours. Die schnellsten Runden schaffte dabei Stefan vom Team „Green Power“, gefolgt von „Pepperland Racer“ mit Fahrer Matthias Krakhofer. Platz drei belegte das Team „Niki 2.0“ mit Fahrer Niklas in Erinnerung an Rennfahrer Niki Lauda.

Auf den Plätzen dahinter reihten sich Liliane Gottschlich mit ihrem „Weinroten Schmetterling“ vor Hannah Wenzel im „Yellow Submarine“ und Michael mit „Mission Takeoff“. Danach folgte der erst knapp sechsjährige Max Roser vor dem jüngsten Teilnehmer des Abends, dem fünfjährigen Felix Mannsbart, der für das Team „Landgarten“ ins Rennen ging. Wenn auch nicht als schnellstes Gefährt, so doch als beliebtestes wurde das „Yellow Submarine“ von Hannah Wenzel und ihrem Team gleich zweimal gekürt. Denn sie gewannen sowohl den Kreativitätspreis als auch den Publikumspreis „Gewinner der Herzen“.

Anders als bisher war der Abend mit der Siegerehrung aber keineswegs zu Ende.

Auf der Hauptplatzbühne wurde es mit „Funkastic“ rund um Allrounder Michal Obermann funkig. Die Rathaus-Bühne lockte hingegen die Fans des Austropop an. Dort boten die Brucker Austropoper „B3“ in etwas erweiterter Besetzung alles, was das Österreicher-Herz begehrt, von Ambros bis Ostbahn.