Paltram holt Kollegin für Gemeinschaftspraxis an Bord

Erstellt am 25. März 2022 | 04:53
Lesezeit: 3 Min
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Rudolf Paltram und Regina Dobias-Meran machen die Ordination im Ärztezentrum Johngasse künftig zur Gemeinschaftspraxis.
Foto: Susanne Müller
Allgemeinmediziner Rudolf Paltram und Regina Dobias- Meran teilen sich ab 1. April eine Ordination in Bruck.
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Seit 1990 ist der Allgemeinmediziner Rudolf Paltram mit seiner Ordination in Bruck vertreten. Seit 1994 war er auch als Stadtarzt für Dinge wie Schuluntersuchungen und Totenbeschauen zuständig. Vor kurzem hat er sich von der Tätigkeit als Stadtarzt zurückgezogen. „Bis zur Pension habe ich aber noch ein paar Jahre“, zerstreut Paltram im Gespräch mit der NÖN alle diesbezüglich kursierenden Gerüchte.

„Ich werde aber etwas weniger arbeiten. Ab 1. April ist meine Ordination offiziell eine Gemeinschaftspraxis“, erklärt Paltram. Allgemeinmedizinerin Regina Dobias-Meran wird ab dann fix in der Ordination mit einsteigen. Dadurch ist es auch möglich, dass die Ordinationszeiten künftig ausgeweitet werden. So wird dann neu auch Mittwochvormittag und nachmittags geöffnet sein. Die Ordinationszeiten sind dann montags und freitags von 8 bis 13 Uhr sowie dienstags, mittwochs und donnerstags von 8 bis 12 Uhr und von 14.30 bis 17.30 Uhr.

Dobias-Meran hat ihre medizinische Ausbildung bei der Landesgesundheitsagentur vollendet, konkret in den Landeskliniken Hainburg und Mödling. In Paltrams Ordination ist sie keineswegs eine Unbekannte. Schon seit längerer Zeit ist sie dort als Vertretungsärztin tätig.

Besonders Mütter und Kinder sind willkommen

„Ich habe schon während des Studiums hier gearbeitet“, erzählt Dobias-Meran. Die gebürtige Bruckerin, die nun in Neusiedl lebt, wird sich mit Paltram die Ordinationszeiten aufteilen. „Wenn man eine Präferenz hat, kann man das auch bekanntgeben“, so Paltram. Dobias-Meran würde sich wünschen, mehr Mütter und Kinder in die Ordination zu bringen. „Wir bieten auch Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen an“, will Dobias-Meran, selbst Mutter von zwei Kindern, hier das Angebot bekannter machen.

Insgesamt ist der Andrang in der Ordination täglich beträchtlich. „In etwa 150 bis 200 Patienten sind es schon, die täglich etwas von uns brauchen“, sagt Paltram, räumt aber ein, dass dabei freilich auch etliche keine persönliche Konsultation benötigen. „Aber 35 bis 40 pro Halbtag, die Konsultationen brauchen, werden es schon sein“, ergänzt Dobias-Meran.

Und dafür nehme man sich auch die erforderliche Zeit, wenngleich man freilich bemüht sei, die Wartezeiten so kurz wie möglich zu halten. „In der Allgemeinmedizin weiß man nie so genau, was kommt“, so Paltram. „Aber das ist auch das Schöne“, sind sich die beiden neuen Ordinationspartner einig. „Ich bin froh, dass wir uns zusammengefunden haben. Ich habe noch einige Jahre bis zur Pension. Es soll also ein fließender Übergang werden.“ Er sei jedenfalls froh, dass eine Weiterführung der Ordination damit gewährleistet sei.

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