Petznek geht wieder für ÖVP ins Rennen. Weitere Kandidaten sollen sukzessive vorgestellt werden. Ziel ist es, die absolute Mehrheit der SPÖ zu brechen.

Von Susanne Müller. Erstellt am 13. November 2019 (04:20)
Die Bündeobleute der VP Bruck stehen hinter Spitzenkandidat Alexander Petznek (m.): Matthias Jüly (Jugend), Josefa Ecker (Senioren), Tina Heissenberger (ÖAAB), Thomas Siegl (Bauern), Andrea Koch (Frauen) und Gabriele Jüly (Wirtschaft).
privat

Er hat sich lange bitten lassen, doch jetzt ist die Katze aus dem Sack: Alexander Petznek wird wie schon bei der letzten Gemeinderatswahl die ÖVP-Liste als Spitzenkandidat anführen. Wer außer ihm aller auf der Liste zu finden ist, das will die Partei noch nicht verraten.

Petznek will jedenfalls im Wahlkampf all das ansprechen, was ihm unter den Fingern brennt. „Wir sehen, wie uns andere Gemeinden wie Parndorf oder Fischamend überholen. Es gibt so viele offene Baustellen in der Stadt. Wir haben kein Veranstaltungszentrum, wir haben ein Sicherheits- und ein Verkehrsproblem“, nennt Petznek Beispiele. Junge Leute, die sich etwas aufbauen wollen, würden aus Bruck wegziehen.

"Wir wollen Probleme lösen"

„Eine Stadt ist immer die Summe ihrer Bürger“, betont Petznek, dass es daher eine Trendumkehr brauche. „Wir wollen Probleme lösen, damit junge Leute hier bleiben und mit uns die Stadt aufbauen“, so Petznek. Erklärtes Ziel sei es daher, Mitgestaltung zu ermöglichen. Bisher seien viele Vorstöße der ÖVP von der SPÖ verhindert worden, erinnert Petznek an die Familienzone in der Kirchengasse, die Öffnung der Schulgasse oder das Handyparken, bei denen man mit der SPÖ nicht auf einer Linie war. Will heißen: Das Ziel ist, die absolute Mehrheit der SPÖ zu brechen.

In den nächsten Wochen will die ÖVP jedenfalls die „Probleme der Gemeinde“ offen ansprechen und Ideen aus der Bevölkerung sammeln. Dafür wurde die Plattform „www.bruck2020.at“ eingerichtet, auf der die Bürger Probleme aufzeigen und Verbesserungsvorschläge einbringen können. „Man muss sich Problemen stellen und dafür Lösungen erarbeiten. Die erarbeiteten Ideen fließen dann in unser Wahlprogramm ein“, verspricht Petznek.