„Rocco“ räumte bei Staatsmeisterschaft ab. Bei der Rottweiler-Staatsmeisterschaft sicherte sich Militär-Hundeführer Andreas Hauk mit „Rocco“ überlegen Platz Eins.

Von Otto Havelka. Erstellt am 08. Juni 2019 (04:08)
Havelka
Links: Klaus Fallmann (Militärhundezentrum Kaisersteinbruch) fungierte bei der Schutzhundeprüfung als „feindliches Dummy“; Rechts: Hundeführer des Militärhundezentrums Kaisersteinbruch, Andreas Hauk, verteidigte mit seinem Rüden „Rocco“ den Staatsmeistertitel.

Am vergangenen Wochenende fand auf dem Gelände des ÖGV (Österreichischer Gebrauchshundesport Verband) Bruck in Kooperation mit dem Militärhundezentrum Kaisersteinbruch die Staatsmeisterschaft der Rottweiler statt.

27 Starter (inklusive „Gästeklasse“, in der auch andere Hunderassen antraten) ritterten in verschiedenen Kategorien um den Titel „Staatsmeister 2019“.

Königsdisziplin ist die Internationale Gebrauchshunde Prüfung (IGP) 3, bei der sich die Vierbeiner im Fährtesuchen, in der Disziplin Unterordnung und als Schutzhund beweisen müssen.

"Rottweiler sind Kampfschmuser"

Überlegener Sieger wurde der Hundeführer des Militärhundezentrums Kaisersteinbruch, Andreas Hauk, mit seinem Rüden „Rocco“. Er heimste insgesamt 290 von 300 möglichen Punkten ein und verteidigte damit erfolgreich seinen Staatsmeistertitel aus dem Vorjahr.

Dass die bulligen Schutzhunde in letzter Zeit etwas in Verruf geraten sind, war auch in Bruck ein Thema. „Rottweiler sind Kampfschmuser“, sagt Hauk.

Es liege am Hundeführer, dem Rottweiler, aber auch anderen Hunden klare Regeln zu geben. Denn „Handtaschen-Hunde“ wie Chihuahua oder Yorkshire-Terrier beißen viel öfter zu – aber eben nicht so heftig.