Stadthalle wird kein klassischer Gastrobetrieb mehr

Erstellt am 29. Juni 2022 | 05:28
Lesezeit: 2 Min
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In Zukunft sollen in der Stadthalle für Events externe Caterer herangezogen werden.
Foto: Susanne Müller
Die Stadthalle Bruck soll künftig als Eventlocation betrieben werden. Details dazu müssen erst ausgearbeitet werden.
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Der Betrieb der Stadthalle soll künftig auf gänzlich neue Beine gestellt werden, darauf haben sich die Klubsprecher der Fraktionen vergangene Woche geeinigt. Anstelle eines klassischen Gastrobetriebs mit Halle, soll sie als Eventlocation betrieben werden.

Das entspricht im Wesentlichen der Idee von Thomas Mayer, der bei der Ausschreibung damit zuletzt auf Platz zwei gelandet war. Der Erstplatzierte Peter Heinrich hat sein Interesse an der Stadthalle vor kurzem zurückgezogen ( die NÖN berichtete ). Dass damit automatisch eine Vergabe an Mayer erfolgt, das will Bürgermeister Gerhard Weil (SPÖ) damit aber noch nicht sagen.

Man werde aber die Idee von Thomas Mayer aufgreifen und ihn auch bei den Beratungen ins Boot holen. „Wir wollen auf Klubsprecher-Ebene und mit dem Kulturstadtrat ein Rahmenpaket dafür schnüren“, so Weil. Es sei beispielsweise noch nicht klar, ob das Ganze auf Vereinsbasis oder als GmbH oder Ähnliches abgewickelt werde.

Grünen-Sprecher Roman Kral, der von Anfang an Mayers Idee favorisiert hatte, zeigt sich zufrieden: „Die Klubsprecher haben empfohlen, den Zweitgereihten zu wählen. Die Ausgestaltung ist allerdings noch offen. Dabei soll auch das Zusammenspiel mit der Gemeinde genau definiert werden. Vielleicht geht sich das bis zur August-Sitzung schon aus“, so Kral.

Zustimmung zur Vorgangsweise gab es auch von der ÖVP. „Aber nur unter der Voraussetzung, dass die Planung einer neuen Halle angegangen wird“, so ÖVP-Sprecher Ronald Altmann. Für die Führung der Stadthalle als reine Eventlocation brauche es einen „Businessplan, sonst befürchten wir einen massiven Abgang“, so Altmann.

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