Vorverkauf für „Paradies-Garten-Festival“ gestartet

Erstellt am 21. März 2022 | 04:45
Lesezeit: 2 Min
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Der Harrachpark
Foto: Susanne Müller
Trotz Gegenwind halten die Veranstalter an dem Musikfestival auf der Schlosswiese im Harrachpark in Bruck fest.
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Von 5. bis 7. August soll auf der Schlosswiese im Harrachpark das erste „Paradies-Garten-Festival“ über die Bühne gehen. Oder genauer gesagt, über drei Bühnen. Über 50 Künstler sollen dabei vertreten sein. Die Besucher erwartet ein Mix aus international renommierten DJs und Newcomern aus House und Disco bis hin zu Techno und alternativer Clubmusik – darunter Ben UFO, CC:DISCO!, Demuja, Evan Baggs, salute und Wolfram.

Und die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren. Unter www.paradiesgartenfestival.at ist die Voranmeldung zum vergünstigten Pre-Sale Ticketkauf ab sofort möglich. Wer sich anmeldet, erhält per E-Mail einen persönlichen Voucher-Code, der einen vergünstigten Ticket-Kauf ab 22. März ermöglicht. Während des Pre-Sale werden Tickets für das gesamte Wochenende für 89,90 Euro (statt 129,90 Euro) verkauft, das Wochenendticket inklusive Zugang zum Paradies Garten-Campinggelände kostet 129,90 Euro (statt 169,90 Euro).

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Der Harrachpark als Standort für das Festival polarisiert.
Foto: Susanne Müller

Die Pläne für ein Electronic Music Festival im Harrachpark polarisieren. Manche sehen der Vorstellung eines Festivals mit Vorfreude entgegen, andere hingegen haben schwere Bedenken gegen die Pläne (siehe auch nebenstehenden Leserbrief). Sie befürchten, dass ein derartiges Musik-Festival Lärm, Verkehr und eine Belastung des Harrachparks mit sich bringen würde. Wie berichtet, versuchen Veranstalter Felix Mayr-Melnhof und Harrachpark-Eigentümer Beppo Harrach die Befürchtungen zu entkräften.

Die Festival-Macher betonen, dass sie um eine nachhaltige Umsetzung bemüht seien: „Nachhaltigkeit ist Teil unserer DNA“, sagen die Veranstalter, „deshalb setzen wir konsequent auf erneuerbare Energien, verzichten auf Einwegplastikprodukte auf dem gesamten Festivalgelände, bieten ausschließlich vegetarische Speisen an und kompensieren unsere CO2-Emissionen“.

Fix ist jedenfalls, dass die naturschutzrechtliche Bewilligung für die Veranstaltung bereits vorliegt. Veranstaltungsrechtlich läuft das Verfahren bei der Bezirkshauptmannschaft noch.

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