Zusätzliche Züge für Gäste des „Paradies Garten“-Festivals

Erstellt am 22. Juli 2022 | 05:27
Lesezeit: 3 Min
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Das Festival-Gelände befindet sich auf der Schlosswiese hinter Schloss Prugg.
Foto: Thomas Caks
Von 5. bis 7. August findet erstmals das „Paradies Garten“-Festival im Harrachpark in Bruck statt. ÖBB bieten kostenlose Heimreise nach den Hauptacts und Gepäckservice.
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Das „Paradies Garten“-Festival ist ein Ableger des belgischen „Paradise City“ – und es soll das „nachhaltigste Festival Österreichs“ werden, so das erklärte Ziel der Gründer Elise Accarain und Felix Mayr-Melnhof.

Die An- und Abreise von Besuchern aus Wien soll nun durch eine Kooperation mit den ÖBB möglichst umweltschonend gestaltet werden. Die ÖBB stellen am Festivalwochenende zusätzliche Züge von und nach Bruck zur Verfügung. Die Anreise ist mit meist vier Verbindungen pro Stunde zwischen Wien und Bruck ohnehin einfach öffentlich zu bewerkstelligen.

Vom Bahnhof ist das Festivalgelände hinter dem Schloss Prugg in kurzer Zeit zu Fuß erreichbar. Damit das Ganze nicht zu einer Schlepperei wird, vor allem für jene, die am Festivalgelände campen wollen, bieten die Veranstalter mit den ÖBB einen Gepäckdienst in Form eines Festival Buggys am Bahnhof in Bruck an.

Um nach den Hauptacts die Abreise mit dem Zug zu gewährleisten, werden in der Nacht von Samstag auf Sonntag (um 1 Uhr und 1.45 Uhr Uhr) bzw. Sonntag auf Montag (um 22.40 Uhr und 23.40 Uhr) die „Paradies Garten NightLiner“ von Bruck bis Wien Hauptbahnhof ohne Zwischenstopp geführt. Diese zusätzlichen Verbindungen für die Heimreise stehen den Festivalbesuchern kostenlos zur Verfügung. Für Klimaticket-Besitzer gibt es außerdem 20 Prozent Rabatt auf die Festival-Tickets.

Ziel der Green-Mobility Partnerschaft von Paradies Garten Festival mit den ÖBB sei es, den Autoverkehr rund um das Festival auf ein Minimum zu reduzieren. „Auf den meisten Musik-Festivals entfällt der Großteil der gesamten CO2-Emissionen mit rund 50 Prozent auf die An- und Abreise der Besucherinnen und Besucher“, sagen Elise Accarain und Felix Mayr-Melnhof.

Ziel sei, dass maximal 40 Prozent der Besucher mit dem Auto anreisen. Damit wolle man den „CO2-Fußabdruck des Festivals um gut ein Zehntel verringern“. Damit einhergehen sollen freilich auch weniger Lärm und Verkehrschaos in Bruck.

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