Startschuss für das Großprojekt „erbse“

Die Errichtung von 14 Reihenhäusern ist der Auftakt für die Bildung eines Zentrums mit Wohnungen, Betrieben und Schule.

Otto Havelka Erstellt am 15. November 2018 | 04:12
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Spatenstich für 14 Reihenhäuser auf dem „erbse“-Gelände: OSG-Vorstand Rainer Hans Wallner, FP-Landtagsabgeordnete Karin Stampfl, die Gemeinderäte Manfred Schmitzhofer (FP) und Christian Hanel (SP), OSG-Geschäftsführer Alfred Kollar, SP-Landeshauptmann Hans Niessl, Bürgermeister Gerhard Dreiszker, Vize Gerold Eder (beide SP), VP-Gemeinderat Martin Hilmbauer, Architekt Werner Thell und OSG-Vorstand Matthias Stuppacher.
Foto: Havelka

Selten findet sich so viel Prominenz für einen Spatenstich von „bloß“ 14 Reihenhäusern ein wie am Samstag in der Gärtnergasse. Der Grund für den Auflauf: Die 14 Häuser sind der Auftakt für das bislang größte Bauprojekt der Oberwarter Siedlungsgenossenschaft (OSG). Auf dem 4,2 Hektar großen, ehemaligen Betriebsgelände der Reindl Agrarhandel GmbH sollen bis spätestens 2025 Wohnungen für 500 bis 600 Menschen, Standorte für Gewerbebetriebe und eine Volksschule in der denkmalgeschützten ehemaligen k.u.k. Erbsenschälfabrik entstehen (die NÖN berichtete).

Die Investitionssumme soll sich auf knapp 50 Millionen Euro belaufen. Für SP-Landeshauptmann Hans Niessl war der Spatenstich ein doppelter Grund zum Feiern: „Ich bin seit 18 Jahren für den Wohnbau zuständig. Das ist das sensationellste Projekt in meiner Amtszeit“, sagt Niessl. Das Land werde das Projekt „über die normalen Bedarfszuweisungen hinaus unterstützen“. Zugleich nahm Niessl zum letzten Mal offiziell die Schaufel in die Hand. „Das ist mein letzter Spatenstich“, verriet er.

Einen zeitlichen Rückschlag gab es bei der geplanten Volksschule. Diese werde ein Jahr später als vorgesehen erst mit dem Schuljahr 2021/22 eröffnet werden, verriet SP-Bürgermeister Gerhard Dreiszker.