„Tote“ Bahnschienen kommen endlich weg. Die stillgelegte Bahnverbindung zur ehemaligen Erbsenschälfabrik wird weggeräumt. Wer zahlt, ist noch unklar.

Von Otto Havelka. Erstellt am 14. Mai 2015 (06:15)
NOEN, Havelka
Die Stoßdämpfer lassen grüßen: Die toten Schienen über die Lagerstraße sind für Autofahrer ein Ärgernis.

Autofahrer, die in Richtung „erbse“, Sappe, Kaserne oder zum „Merkur“-Supermarkt unterwegs sind, wissen ein Lied davon zu singen. Auf der Lagerstraße lassen beim Überqueren der Schienen zur ehemaligen Erbsenschälfabrik die Stoßdämpfer grüßen. Die Straßendecke rund um die Geleise ist desolat.

„Die Schienen kommen weg“

Vor ein paar Tagen postete SP-Bürgermeister Gerhard Dreiszker via facebook: „Die Schienen kommen weg“. Im Zuge der Errichtung des neuen Park & Ride-Areals müssten für Hydranten neue Leitungen gelegt werden. Die ÖBB haben laut Dreiszker zugesagt, im Zuge der Arbeiten auch die Schienen des aufgelassenen Bahnanschlusses wegzuräumen.

Offen ist allerdings, wer die Straßensanierung bezahlt. Der Bahnanschluss gehört, wie das gesamte „erbse“-Areal der Reindl Agrarhandel GmbH. Auf der anderen Seite der Lagerstraße spitzt die Gemeinde auf das Grundstück für eine Erweiterung des Bauhofs.

Verhandlungen über Kosten

Die ÖBB erweisen der Gemeinde mit dem Entfernen der Schienen ohnedies schon einen Liebesdienst. „Wenn’s ein biss’l was kostet“, sagt Dreiszker, „sind wir dabei.“ Nun soll mit der Reindl Agrarhandel GmbH verhandelt werden.