Gedenken an Kaisertreffen. Das Kaisertreffen am 11. November 308 in Carnuntum veränderte mit seinen Folgen wie kaum ein anderes Ereignis die Welt.

Von Josef Rittler. Erstellt am 11. November 2018 (18:59)

Das Informationszentrum zur Kaiserkonferenz würdigte im Rahmen des Internationalen Symposions Art Carnuntum am Sonntag dieses Ereignis und lud dazu in Zusammenarbeit mit dem Archäologischen Park Carnuntum zum 1710. Jahrestag des historischen Ereignisses ein.

Am 11. November 308 wurden in Carnuntum  bei der sogenannten “Kaiserkonferenz” die römischen "Spitzenpolitiker" Galerius, Maximinus Daia, Licinius und Konstantin zu den vier Herrschern des Römischen Reiches. Mit der Anerkennung des Christentums, der Beendigung der Christenverfolgungen und der Gewährung der allgemeinen Religionsfreiheit änderten diese Kaiser kurz darauf den Lauf der Welt.

Piero Bordin, Leiter des Informationszentrums und Intendant von Art Carnuntum, empfing als Ehrengäste in der Therme des Freilichtmuseums in Petronell-Carnuntum (Bezirk Bruck/Leitha) den Apostolischen Nuntius in Österreich, Erzbischof Peter Stephan Zurbriggen, Außenministerin Karin Kneissl, den ehemaligen Verteidigungsminister Werner Fasslabend, Delegationen aus den  Partnerstädten Izmit (Türkei) und Nisch (Serbien) und zahlreiche weitere internationale und regionale Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Kultur. Für die musikalische Umrahmung sorgten die "Strohtroga" und eine Musikgruppe aus der Türkei. Im Anschluss an die Gedenkfeier taufte der Nuntius den heurigen Carnuntiner Wein, Patin war Außenministerin Kneissl.