Hainburg organisiert Notfall-Einkaufs-Service. Wie schon beim ersten Lockdown bietet die Stadtgemeinde einen Einkaufsdienst für gefährdete alleinstehende Personen an.

Von Josef Rittler. Erstellt am 19. November 2020 (18:11)
Bürgermeister Helmut Schmid mit den Mitarbeitern Dejan Korac und Daniela Horvath-Domanek.
privat

Die Stadtgemeinde Hainburg/Donau bietet wie schon beim ersten Lockdown einen Notfall-Einkaufs-Service für gefährdete Personen, die keine Möglichkeit haben auf nahe Verwandte oder Nachbarn zurückzugreifen, an. Dieser Service beschränkt sich auf das Stadtgebiet von Hainburg.

"Im Detail heißt das, dass Menschen, welche die Versorgung mit Grundnahrungsmitteln, Hygieneartikeln und Medikamenten nicht selbst aufrecht erhalten können, von Montag bis Donnerstag von 7 bis 12 Uhr und Freitag von 7 bis 11 Uhr einen Einkauf anmelden können", erklärt Bürgermeister Helmut Schmid (VP).  

Der Bürgermeister weist darauf hin, nur einfache, haltbare Grundnahrungsmittel zu bestellen: "Sonderwünsche können in dieser Situation nicht berücksichtigt werden - außer aus gesundheitlichen Gründen, wie Lebensmittelallergien oder Unverträglichkeiten".

Der Service wird von der Stadt kostenlos angeboten und von Gemeindemitarbeitern durchgeführt. Zu bezahlen sind nur die bestellten Waren. "Die Besteller erhalten von der Stadtgemeinde eine Rechnung inklusive der Belege per Post. Die Bezahlung des Einkaufs muss in der Folge umgehend per Überweisung an uns erfolgen", so Schmid. 

In Frage kommende Personen können unter der unten angeführten Nummer ihre Wunschartikel bekannt geben.  Diese werden am Dienstag oder Freitag Nachmittag ausgeliefert.
Um sicherzugehen, dass die Lieferung ankommt, müssen die Empfänger natürlich in dem Zeitraum auch zuhause sein. Bei Symptomen, die auf Corona hindeuten wie Fieber, Husten oder Kurzatmigkeit auftreten, sollte die kostenlose Gesundheitshotline 1450 angerufen werden.

"Derzeit sind wir noch nicht ausgelastet und nehmen Bestellungen unter 0 2165/62111 entgegen", sagt der Bürgermeister.