Impfstraße in Kulturfabrik Hainburg. 500 Menschen ab 80 Jahren und  Hochrisikopatienten werden geimpft.

Von Josef Rittler. Erstellt am 17. März 2021 (03:44)
Die Kulturfabrik wird kurzfristig zum Gesundheitszentrum (v. l.): Stadtamtsdirektor Ewald Bergmann, Bürgermeister Helmut Schmid (VP).
privat

Die Stadtgemeinde wird eine zeitweilige Impfstraße in der Kulturfabrik einrichten. „Am Mittwoch und am Freitag können sich Menschen ab dem 80. Lebensjahr und Hochrisikopatienten mit einem gültigen Attest ihres Arztes gegen das Coronavirus immunisieren lassen“, berichtet Bürgermeister Helmut Schmid (VP), der die Impfstraße organisiert.  „Wir haben die Ärzte und die Freiwilligen und auch die Möglichkeit, eine geeignete Infrastruktur aufzubauen.“ Zur Anwendung kommen 500 Dosen mit dem Impfstoff BioNTech/Pfizer. Die Nachfrage war hoch, die Termine in kürzester Zeit ausgebucht. „Alle, die sich jetzt impfen lassen, bekommne für die zweite Impfung automatisch einen Termin nach Ostern“, erklärt Stadtamtsdirektor Ewald Bergmann.

Die ärztliche Betreuung der Impfstraße übernehmen Allgemeinmediziner Thomas Foff mit seinem Team, Bernhard Scherz (Arzt im Landesklinikum und Feuerwehrarzt) und ein Notarzt des Roten Kreuzes Hainburg. Weiters im Einsatz sind Elisabeth Staffenberger und ihr Team freiwilliger Helferinnen und Helfer. „Die Geimpften werden  nach der Verabreichung noch fünfzehn bis zwanzig Minuten von Mitgliedern des Roten Kreuzes Hainburg überwacht“, sagt Bergmann. 

Als zweite Säule im Kampf gegen Corona werden die Massentests fortgesetzt. Die Zahl der Infizierten ist im Gegensatz zu anderen Gemeinden im Bezirk niedrig (Details siehe Infobox). Die Möglichkeit, sich auf eine mögliche Corona-Infektion testen zu lassen, besteht weiterhin am Dienstag und Donnerstag von 17.30 bis 19.30 Uhr sowie Samstag von 8 bis 12 Uhr im Jugendheim der Pfarre. Am Montag von 8 bis 12 Uhr können sich Menschen ab 65 Jahren testen lassen, dies soll die Wartezeiten für diese Risikogruppe verkürzen. „Ich kann nur erneut an alle appellieren, die Angebote auch zu nützen und so zur Überwindung der Pandemie beizutragen“, erklärt Schmid.

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