Bezirk Bruck: Nur 5 von knapp 1.400 Tests positiv. 1.600 Personen aus den Schulen und Kindergärten des Brucker Bezirks waren am Wochenende aufgerufen, sich testen zu lassen. Die Teilnahme war mit über 85 Prozent auffallend hoch.

Von Susanne Müller. Erstellt am 07. Dezember 2020 (12:02)
Im Brucker Stadttheater wurde am Wochenende an zwei Teststraßen getestet.
Müller

Rund 1.600 LehrerInnen und Kindergarten-PädagogInnen aus dem Bezirk waren am Wochenende aufgerufen, sich auf das Coronavirus testen zu lassen. Insgesamt 1.366 Personen nahmen das Angebot an den beiden Teststandorten in Bruck und Schwechat wahr. Nur bei fünf von ihnen fiel der Antigentest positiv aus. Sie müssen nun zusätzlich einen PCR-Test durchführen lassen.

Anders als bei den Massentests am kommenden Wochenende wurde die gesamte Logistik und Abwicklung bei den Lehrertests vom Bundesheer gestemmt. Es stellte die Testkits, das Personal und auch die Ärzte dafür. Das gesamte eingesetzte Personal musste vorab einen negativen PCR-Test absolviert haben. Für den gesamten Bezirk Bruck übernahm diese Aufgabe die Auslandseinsatzbasis der Kaserne Götzendorf. Ein Lokalaugenschein der NÖN an beiden Standorten zeigte, dass die Abwicklung reibungslos funktionierte. Im Brucker Stadttheater waren zwei Teststraßen aufgebaut.

Über ein Einbahnsystem gelangte man von der Registrierung und Datenüberprüfung direkt zum Test. „Der Test dauert cirka eine Minute“, erklärte der stellvertretende Kommandant der Kaserne Götzendorf, Karl Wolf, im NÖN-Gespräch den Ablauf. Fiel der Test positiv aus, wurden die Gestesten sofort telefonisch verständigt und über die Hotline 1450 ein PCR-Test veranlasst. „Die Gesundheitsbehörde entscheidet dann über Quarantäne und weitere Maßnahmen“, so Wolf, der betonte: „Die Disziplin der PädagogInnen ist überragend.“ Auch umgekehrt war die Resonanz positiv. Das Bundesheer bekam auch von den Getesteten Lob für die professionelle Abwicklung.

Alles Details zu den Lehrertests und zu den Massentests am kommenden Wochenende lest ihr in der Printausgabe der Brucker NÖN oder im E-Paper.