Probleme bei PCR-Tests an Schulen im Bezirk

Das neue Labor, das die PCR-Tests auswerten sollte, lieferte zum Teil viel zu spät Ergebnisse.

Erstellt am 13. Januar 2022 | 16:05
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PCR-Test Symbolbild
Symbolbild
Foto: Viacheslav Lopatin, Shutterstock.com

Die erste Schulwoche nach den Ferien ist beinahe zu Ende. Die Zahl der Corona-Fälle in den Schulen des Bezirks schwankt. Was allerdings recht einheitlich ausfällt, sind die Rückmeldungen der Schulen zu dem neuen Labor, das die PCR-Tests aus den Schulen auswerten soll: Es gab mehrere Pannen und Probleme, vor allem aber dauerte die Auswertung zu lange.

"Es gab Ergebnisse erst zwei Tage nach der Testung, somit mussten wir rasch einen Antigen-Testtag einschieben, um auf der sicheren Seite zu sein", erzählt etwa Sabine Puchinger, Direktorin des Brucker Gymnasiums. Ähnliches schildern auch etliche ihrer Kolleginnen und Kollegen aus dem Bezirk. 

Durchgeführt wurden die Auswertungen von der Arbeitsgemeinschaft für molekulare Diagnostik, die nach einer Neuausschreibung in acht Bundesländern (außer Wien) für die Tests zuständig ist. Sie hat gegenüber der APA bereits technische Schwierigkeiten bei der Auswertung der Ergebnisse (insbesondere bei der Zuordnung und Auswertung in der Datenbank) eingeräumt. Das Bildungsministerium prüft nun rechtliche Schritte.

Es werde bereits seit Mittwoch intensiv an der Lösung der Probleme gearbeitet, mit der Behebung sei "innerhalb der nächsten Tage zu rechnen", wie Franz Öller, Geschäftsführer der Bietergemeinschaft, in einer Stellungnahme betont. Auf Nachfrage nach dem weiteren Zeitplan hieß es etwas später zur APA: "Wir gehen davon aus, dass die Probleme im Verlauf der nächsten Woche behoben sein werden". Bei wie vielen Tests es überhaupt Probleme gab, konnte die ARGE molekulare Diagnostik aufgrund von Datenbankproblemen auf Nachfrage nicht sagen.