Landesklinikum Hainburg: Ambulanz wieder offen. Die Patienten müssen aber Termin vereinbaren und einhalten, sonst werden sie nicht behandelt - Notfälle natürlich ausgenommen. Das Besuchsverbot ist noch aufrecht.

Von Josef Rittler. Erstellt am 18. Mai 2020 (19:11)
Die Ambulanz im Landesklinikum Hainburg ist wieder geöffnet.
Josef Rittler

Auch das Landesklinikum Hainburg/Donau öffnet sich vorsichtig für den Normalbetrieb. In der Zeit der Beschränkungen der Corona-Krise wurden laufend dringend nötige Operationen und Behandlungen, deren Aufschub einen gesundheitlichen Schaden für die Patienten bedeutet hätte, durchgeführt.

Die Ambulanz ist seit 18. Mai wieder zugänglich. Um ein Aufeinandertreffen von zu vielen Patienten im Wartebereich zu verhindern, gilt es allerdings, vorher einen Termin zu vereinbaren und diesen auch einzuhalten: ohne Termine gibt es nach wie vor keinen Zugang – Notfälle natürlich, wie immer, ausgenommen. Jeder Patient hat zum eigenen Schutz und zum Schutz der anderen Patienten und des Klinikum-Personals zumindest eine Mund-Nasenschutzmaske zu tragen sowie beim Betreten des Gebäudes eine Händedesinfektion vorzunehmen und auf mindestens zwei Meter Abstand zu achten. Außerdem wird beim Betreten des Klinikums eine Temperaturkontrolle durchgeführt. In der Laborambulanz werden derzeit keine Routine-Untersuchungen vorgenommen.

„Es gab seitens der Patientinnen und Patienten großes Verständnis zu den verschobenen Eingriffen. Viele warten aber bereits dringend auf die geplanten Operationen. Mit dem schrittweisen Öffnen der Ambulanzen wollen wir eine Entlastung schaffen.Bei allen geplanten künftigen Maßnahmen hat aber die Sicherheit oberste Priorität, deswegen muss es vorerst noch Einschränkungen geben, zum Schutz der Patienten und des Personals“, betont der stellvertretende Landeshauptmann Stephan Pernkopf (VP). 

Das Besuchsverbot im Landesklinikum ist jedoch nach wie vor aufrecht. Es gelten nur Einzel-Ausnahmen für Kinder, Palliativpatienten und Väter bei der Geburt. Primär ist jedoch immer der Hausarzt der erste Ansprechpartner für gesundheitliche Fragen, und eine Vorstellung in einer Ambulanz des Landesklinikums grundsätzlich nur mit einer Zuweisung eines niedergelassenen Arztes oder Facharztes vorgesehen (ausgenommen in Notfällen). Bei Fragen oder Unsicherheiten wird auch geraten sich zuerst an die telefonische Gesundheitsberatung unter der Telefonnummer 1450 zu wenden.