Tanner bedankte sich bei 2.300 Aufschubpräsenzdienern. „Für viele von Ihnen wurde die Lebensplanung etwas durcheinandergeworfen“, räumte Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (VP) ein, als sie den 2.316 Grundwehrdienern, die ihren Präsenzdienst aufgrund der Coronakrise um zwei Monate verlängern mussten, für ihren Einsatz dankte.

Von Susanne Müller. Erstellt am 28. Mai 2020 (13:18)
Verteidiungsministerin Klaudia Tanner mit Kommandant Rupert Hütter vom Jägerbataillon 33 in Zwölfaxing bei der Übergabe der T-Shirts.
Müller

Sie war dafür in die Burstyn-Kaserne Zwölfaxing gekommen und hatte für die jungen Männer des sogenannten Aufschubpräsenzdienstes T-Shirts mit im Gepäck auf denen zu lesen war „Ich war dabei“. Denn: „Sie können sagen ,Wir haben mitgeholfen an vorderster Front‘“, sprach die Ministerin den Soldaten Dank und Anerkennung aus.

Die Präsenzdiener erfüllten in den letzten Monaten unterschiedliche Aufgaben, ebenso wie die Milizsoldaten, die aus 13 Jägerkompanien teilmobilisiert wurden. Dazu zählten die Grenzsicherung ebenso, wie die Unterstützung der Gesundheitsbehörden und der Dienst an den Telefon-Hotlines.