Diebe geben sich als Polizisten aus. Bezirkspolizeikommando Bruck warnt vor einer neuer Masche von Trickdieben.

Von Susanne Müller. Erstellt am 29. Januar 2021 (17:59)
Thomas Pölzl vom Referat Kriminaldienst des Bezirkspolizeikommandos warnt vor Tätern, die den „Polizeitrick“ anwenden.
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„Kriminelle versuchen derzeit wieder vermehrt, mit dem sogenannten ,Polizeitrick‘ gutgläubige MitbürgerInnen um ihr Erspartes zu bringen“, berichtet Thomas Pölzl vom Referat Kriminaldienst des Bezirkspolzeikommandos. Die Täter würden ihre Opfer via Telefon kontaktieren, oftmals mit einer vorgetäuschten Nummer der Polizei (059133), und sich als Kriminalpolizisten ausgeben. „Im Bezirk Bruck/Leitha wurden diesbezüglich in den letzten Monaten einzelne Anzeigen erstattet“, so Pölzl. Die Täter warnen dabei vor kurz bevorstehenden Einbrüchen bzw. Diebstählen. Sie bieten den Opfern an, Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände sicher zu verwahren.

Die Polizei ersucht daher, auf solche Kontaktversuche nicht einzugehen, diese sofort abzubrechen und der „richtigen“ Polizei zu melden. Grundsätzlich gilt es, unbekannten Personen ein gesundes Misstrauen entgegenzubringen und keinesfalls Forderungen zu erfüllen und die Türe zu öffnen. „Geben Sie niemandem, weder persönlich, schriftlich oder telefonisch Ihre Daten – insbesondere Bankdaten – weiter“, warnt Pölzl und gibt einige Tipps:

Man solle sich nicht von einer Nummer der Polizei verunsichern lassen, sie könnte gefälscht sein. Die Polizei würde nie Geld oder Wertgegenstände zur Verwahrung übernehmen. Es wird grundsätzlich davor gewarnt, über die eigenen Vermögensverhältnisse zu sprechen. Man soll sich auf keine Diskussionen einlassen, sondern lieber die Polizei über den Notruf 133 verständigen. „Lassen Sie niemanden in Ihr Haus oder Ihre Wohnung, den Sie nicht kennen“, empfiehlt Pölzl. Beratung, Informationen und Tipps zum Schutz des Eigentums geben Präventionsbeamte der echten Polizei unter 059133.