Drei Verletzte bei Wohnhausbrand. Großeinsatz am Sonntagvormittag: Bei Eintreffen der Feuerwehr stand das Erdgeschoß eines Einfamilienhauses bereits in hellen Flammen. Drei Personen wurden verletzt und mussten ins Landesklinikum Hainburg gebracht werden,

Von Josef Rittler. Erstellt am 24. Januar 2021 (19:05)

Fünf Feuerwehren, drei Rettungsautos und die Polizei: ein Großaufgebot an Einsatzkräften forderte am Sonntagvormittag der Brand eines Einfamilienhauses in Pachfurth. 

Zunächst war die Feuerwehr Pachfurth alarmiert worden, dass ein Schuppen in Brand stehe. Um 10.45 Uhr rückte der Einsatzleiter, Kommandant Sandro Pschill, mit fünfzehn Mann in drei  Fahrzeugen zum Einsatzort aus.

Es stellte sich aber heraus, dass es sich nicht um eine in Flammen aufgegangene Gartenhütte handelte, sondern der Brand in einem Einfamilienhaus ausgebrochen war . Weite Teile des Erdgeschosses brannten bereits, erste Löschversuche mit Handfeuerlöschern schlugen leider Fehl. 

Also wurden die benachbarten Feuerwehren ebenfalls alarmiert. Sie legten umgehend mehrere C-Löschleitungen.  Starker Rauch und die enorme Hitze setzten den Feuerwehrleuten zu, obwohl diese mit umluftunabhängigem Atemschutz ausgerüstet waren. Während des Löschens wurde das angrenzende Grundstück, sowie das benachbarte Haus kontrolliert, ob nicht Funken das Feuer bereits unbemerkt weitergetragen hätten. Nach intensiven Nachlöscharbeiten mit Hilfe einer Wärmebildkamera konnte der Einsatz nach über drei Stunden beendet werden. Fünf Atemschutztrupps waren zur Brandbekämpfung eingesetzt.

Drei Bewohner des Hauses wurden durch das Feuer unbekannten Grades verletzt, und mussten ins Landesklinikum Hainburg eingeliefert werden.
Die Brandursache ist noch unklar. "Brand aus" konnte kurz nach Mittag gegeben werden.

Im Einsatz standen die Feuerwehren Pachfurth, Bruck an der Leitha, Gerhaus, Hollern und Rohrau mit 15 Fahrzeugen, sowie 75 Mann, drei Rettungswagen des Roten Kreuzes samt Bezirkseinsatzleiter sowie die Polizei.