A4: Haupt-Arbeiten starten Anfang 2019. Bei den Anschlussstellen Göttlesbrunn und Bruck-West wird noch bis 15. September vorbereitend gebaut.

Von Gerald Burggraf. Erstellt am 27. Juni 2018 (04:57)
Die Bauarbeiten an der Anschlussstelle Bruck-West in Fahrtrichtung Ungarn (hier im Bild) sollen bis 9. Juli beendet sein.
Gerald Burggraf

Baustellen sind auf der Ostautobahn nichts Unbekanntes. In den kommenden Jahren werden sie das Bild der A4 auch maßgeblich prägen, steht doch der dreispurige Ausbau zwischen Fischamend und Neusiedl auf dem Plan.

Die tatsächlichen Arbeiten für die dritte Spur starten mit Anfang 2019. Das Mega-Projekt wird dann in zwei Abschnitten umgesetzt. Gestartet wird mit dem Streckenteil zwischen den Anschlussstellen Fischamend und Raststation Göttlesbrunn. Danach erfolgt der Teilbereich bis Bruck Ost. Derzeit laufen die vorbereitenden Maßnahmen bei Göttlesbrunn beziehungsweise Bruck-West.

Ausfahrt nach Wien bleibt bis Mitte Juli gesperrt

„Die Arbeiten verlaufen plangemäß. Die Gesamtfertigstellung beider Bauvorhaben wird mit 15. September prognostiziert“, lässt Asfinag-Projektleiter Harald Mayer wissen. Bereits am kommenden Sonntag soll bei der Raststation die Verschwenkung der Fahrstreifen aufgehoben und das Tempolimit auf 100 km/h erhöht werden.

Ab diesem Zeitpunkt werden Richtung Ungarn wieder Aus- und Auffahrt zur A4 offen sein. In die Gegenrichtung wird die Auffahrt zwar wieder geöffnet, die Ausfahrt nach Wien bleibt aber voraussichtlich bis Mitte Juli gesperrt.

Bei Bruck-West sollen die Sanierungsarbeiten der Auffahrt in Richtung Ungarn bis 9. Juli abgeschlossen sein. „Die Ausfahrt von der Autobahn nach Bruck-West ist wegen der erforderlichen Arbeiten im Zeitraum von voraussichtlich 9. Juli bis 6. August gesperrt“, so Mayer. Danach wird die Autobahnauffahrt Richtung Wien bis 13. September gesperrt sein. Die Umleitung erfolgt über Bruck-Ost.