Ein Dutzend neue Windkraftanlagen. Erschließung / Seit 2009 wurden die Arbeiten in der Region Höflein-Ost geplant. Innerhalb eines Jahres werden die Arbeiten fertiggestellt.

Von Cynthia Kirchhauer. Erstellt am 09. Juli 2014 (09:32)
NOEN, Kirchhauer
Pfarrer Adam Konopka, Bürgermeister Otto Auer und Landeshauptmannstellvertreter Wolfgang Sobotka schwangen den Spaten bei der Spatenstichfeier des neuen Windparks in der Region Höflein-Ost.
„Durch die Errichtung des Windparks Höflein Ost und Haadfeld wird Storm für rund 54.000 Haushalte produziert. Das ist auch ein wichtiger Beitrag, um das Energieziel des Landes Niederösterreich zu erreichen“, freute sich Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka (VP) anlässlich der Spatenstichfeier am Freitag in Höflein.

Kurioserweise fand der Baustart nicht an jedem Standort statt, wo die Windräder aufgestellt werden, sondern am „Beach Polt“. „Wegen der Infrastruktur“, so Energiepark-Chef Michael Hannesschläger. Aktuell befinden sich in Höflein elf Windkraftanlagen, wobei in naher Zukunft rund zwölf weitere Windräder innerhalb der Gemeindegrenzen gebaut werden.

„Rückkehr zu den Wurzeln durch die erneuerbare Energie mit Hilfe von Windkraft“

Für die Gemeinde wird nach Abschluss der Arbeiten an den Windparks eine Großzahl dieser Anlagen für die Gemeindezahlungen mitwirken. Der erste Höfleiner Windpark wurde Anfang 2000 errichtet. Dies geschah allerdings unter privater Beteiligung, und konnte somit zu der finanziellen Aufbesserung der Gemeinde nichts beisteuern. Dies soll nun geändert werden.

Mit dem Jahr 2009 begann die Planungsphase der Erbauung der Energiekolosse. 2012 wurde die Baugenehmigung erteilt und nun können die Bauarbeiten beginnen. „Ich hoffe darauf, dass der Bau des neuen Windparks zügig vorangeht. Ebenfalls baue ich darauf auf, dass keine unvorhergesehenen Störungen in der Bauphase auftreten und dass die gesamten Bauarbeiten ohne Unfälle über die Bühne gehen“, so VP-Bürgermeister Otto Auer. Energiepark-Geschäftsführer Hannesschläger spricht von der „Rückkehr zu den Wurzeln durch die erneuerbare Energie mit Hilfe von Windkraft“. Das voraussichtliche Ende der Bauphase ist Mitte 2015.