Kritik an Zuschuss zu Heizkosten

Erstellt am 19. Januar 2022 | 05:30
Lesezeit: 2 Min
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Foto: PhotosOz
110 Euro statt der bisherigen 100 Euro will die Gemeinde Enzersdorf-Margarethen als Heizkostenzuschuss locker machen. „Viel zu wenig“, sagt die Liste GEMa.
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Durchschnittlich sieben Personen aus der Gemeinde Enzersdorf-Margarethen nehmen den Heizkostenzuschuss der Gemeinde in Höhe von 100 Euro jährlich in Anspruch. Dadurch ergaben sich im Vorjahr also Kosten von 700 Euro für die Gemeinde.

Dieser Zuschuss wurde heuer um zehn Euro erhöht. „Viel zu wenig“, sagt die Liste GEMa. 150 Euro wären in Zeiten einer Pandemie angemessen. „Die zusätzlichen 280 Euro hätten der Gemeinde kein Loch ins Budget gerissen. Das Land NÖ selbst vergibt auch 150 Euro pro Person“, so GEMa-Chef Milos Matijevic.

Das stößt dem zuständigen Gemeinderat Helmut Tomek, SPÖ, sauer auf: „Diese ständige Kritik ist zermürbend. Viele Gemeinden haben Förderungen komplett ausgesetzt. Wir haben uns am Land NÖ orientiert. Das Land hat um zehn Euro erhöht und wir auch. Gegebenenfalls können wir nachbessern. Wir unterstützen unsere Mitmenschen.“

Man könne den Zuschuss der Gemeinde und den des Landes bekommen. „Von Matijevic kommt nur Kritik. Aber keine konstruktive“, so Tomek.

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