Vandalen toben: Gemeinde prüft nun Videoüberwachung

Erstellt am 15. Juni 2022 | 05:40
Lesezeit: 2 Min
Mehrmals wurden in der letzten Woche in Enzersdorf Schilder, Mauern und Spielgeräte mutwillig zerstört und besprüht.
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Seit über einer Woche werden die Ortsteile Enzersdorf und Margarethen von Vandalen heimgesucht. Begonnen hat alles mit schwarz gesprayten Scheinwerfern, die beim Brunnen am Dorfplatz in Enzersdorf angebracht sind. Dann wurden Mistkübel in Margarethen gesprengt.

Der Gipfel der Zerstörungswut war eine Sprayeraktion, die das Piratenschiff am Kinderspielplatz, Ortsschilder und Verkehrsschilder traf.

Ortschef Markus Plöchl (ÖVP) sieht nun nicht länger zu. Die Vandalenakte seien nun in besonders aggressive Zerstörungswut von öffentlichem Eigentum übergegangen.

„Dorfplatz, Spielplätze, Mistkübel, Schilder – das gehört uns allen. Es wird mit Steuergeld gekauft und instandgehalten. Mutwillig zu zerstören ist doch keine gute Methode, um seine Langeweile zu beenden oder seinen Aggressionen freien Lauf zu lassen. Wir prüfen daher die Installation einer Videoüberwachung an mehreren öffentlichen Orten“, so Plöchl.

Spuren und die Bilder der Überwachung am Spielplatz werden aktuell ausgewertet. Sollte die Bevölkerung Hinweise haben, können diese bei der Polizei gemeldet werden.

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