Schilderwald: Ärger mit Umleitung. Auf Unverständnis bei den Verkehrsteilnehmern sorgt die Geschwindigkeitsbeschränkung in Richtung Enzersdorf.

Von Sonja Wirgler. Erstellt am 28. September 2019 (04:01)
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Auf Unverständnis bei den Verkehrsteilnehmern stößt die Geschwindigkeitsbeschränkung bei der Baustelle zum neuen Kreisverkehr.
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Die im Zuge der Bauarbeiten auf der B10 errichtete Umleitung war bei der Gemeinderatssitzung vergangene Woche ein Thema. Enzersdorfer deponierten bei der Gemeindeführung ihren Unmut über die Beschilderung und das deutlich erhöhte Verkehrsaufkommen im Zentrum.

Warum Autofahrer auf der B10 von Schwadorf kommend trotz völlig intakter Fahrbahn nur 30 km/h fahren dürfen, erklärt der Chef der NÖ Straßenbauabteilung in Tulln, Helmut Salat: „Im Zuge der Bauarbeiten sind laufend schwere Lkw auf der anderen Fahrbahnseite in Richtung Baustelle unterwegs.“ Außerdem fuhren in den ersten drei Tagen nach Einrichtung der Umleitungsstrecke immer wieder ortsunkundige Verkehrsteilnehmer trotz Verbotsschild in Richtung Schwadorf, was heikle Situationen verursachte.

Die eigentliche Sanierung der B10 beginnt erst in rund zwei Wochen, die Fahrbahn in Richtung Bruck wird dann aber weiterhin nur einspurig befahrbar sein. Auch die Beschilderung der Umleitung war bei der Gemeinderatssitzung ein Thema. Besonders die Tafel, die Lkw-Fahrern den Weg zum Industriegebiet weist, sorgt für Verwirrung. Vizebürgermeister Werner Herbert (FPÖ) kündigte an, eine übersichtlichere Markierung zu veranlassen.