Tauchen mit Delphinen

Erstellt am 28. November 2022 | 04:40
Lesezeit: 3 Min
SPÖ-Mandatar aus Enzersdorf, Helmut Tomek, absolvierte sein voraussichtlich letztes „Extremtauchen“.
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Helmut Tomek ist neben seiner Tätigkeit als Geschäftsführender Gemeinderat der SPÖ Enzersdorf und seinem Engagement für den Pensionistenverband in Enzersdorf auch ein leidenschaftlicher Taucher. Er hat die Meere dieser Erde gesehen – von unten. Seine Erzählungen faszinieren und versetzen Zuhörer stets in Staunen.

Vor kurzem kam er von seinem letzten „extremen“ Tauchabenteuer retour. Mit seinem besten Freund und Tauchbuddy Helmut Altenburger reiste der 64-Jährige nach Französisch-Polynesien, gemeinhin bekannt als die Südsee.

„Extrem“ an Tomeks Reisen sind die Tauchgänge: zwei bis drei Mal am Tag taucht er ab – teilweise bis zu 70 Meter, wie beim Erkunden des Bikini Atolls im Pazifischen Ozean. „Das war mein gefährlichster Tauchgang. Aber gleichzeitig auch einer der schönsten“, so der Enzersdorfer.

Den Garten Eden aber habe er eindeutig jetzt in Französisch-Polynesien gefunden. Nach 30 Stunden Anreise begann das Abenteuer. In den Tauchrevieren der Gewässer rund um Moorea, Bora Bora, Rangiroa und Fakarava sah Tomek beim Tauchen Wale, Haie und Delphine.

Was aber fasziniert ihn so am Tauchen? „Ich kann dabei völlig entspannen. Ich bin sehr an Technik, Geschichte und der Natur interessiert. Das Leben unter der Wasseroberfläche ist einfach faszinierend“, so der gebürtige Wiener. 1994 hat ihn das Tauchfieber aufgrund eines Zeitungsartikels gepackt. An seinen ersten Tauchgang mit Zackenbarschen in Tunesien kann er sich noch sehr gut erinnern. Seitdem lässt ihn diese Faszination nicht mehr los.

Ein besonderes Erlebnis war die „Around the world“-Tauchtour zu seinem 50er. Fünf Wochen lang hat er dabei Wracks auf dem Meeresboden im Tauchanzug erkundet. „Wir waren auf den Spuren des Zweiten Weltkrieges im Pazifik. Für gewisse Tauchgänge braucht man einen gesunden Klopfer“, schwärmt und scherzt der SPÖ-Mandatar.

Französisch-Polynesien war nun aber seine letzte Reise, bei der das Tauchen im Fokus stand. Jetzt werden Urlaube mehr auf die Familie abgestimmt: „Jetzt ist die Familie und nicht mehr das Tauchen an erster Stelle“, so Tomek.

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