Erfahrung gewonnen. Carnuntum-Express / Die Allgäu-Orient-Rallye wird dem Team rund um Helmut Spies in Erinnerung bleiben. Weitere Projekte in Aussicht.

Von Nicole Frisch. Erstellt am 04. Juni 2014 (23:59)
NOEN, Photographer: Oliver Spies
Die Fahrt durch die Wüste war für die sechs Rallyeteilnehmer Helmut Spies, Oliver Spies, Kurt Maurer,
Daniel Spies, Christian Metzker und Christian Ackerl eines der einprägendsten Erlebnisse. privat
Von Nicole Frisch

TRAUTMANNSDORF / „Es hat als Abenteuer begonnen, in das wir viel hineininvestieren mussten, doch wir haben so viele Erfahrungen mitgenommen, sodass wir nur reicher nach Hause zurückgekehrt sind“, unterstreicht der Teamleiter des Carnuntum-Express, Helmut Spies. Zusammen mit seinen fünf Teamkollegen hat er an der diesjährigen Allgäu-Orient-Rallye teilgenommen.

Von Bayern nach Jordanien 

Auf dem Weg von Bayern – von wo Anfang Mai alle Teilnehmer gestartet sind – nach Jordanien mussten diverse Sonderprüfungen erledigt werden. Obwohl diese Rallye an sich bereits über einen karitativen Charakter verfügt, hat das Team des Carnuntum-Express‘ aber auch unabhängig von den vorgegebenen Prüfungen zwei Projekte durchgeführt. „Zum einen haben wir bereits im Vorhinein Hilfsgüter gesammelt, die wir dann zu der von der Caritas und den Salvatorianern betriebenen Jugendfarm nach Temesvar bringen konnten“, erzählt Spies im Gespräch mit der NÖN.

Dadurch, dass das Kittseer Krankenhaus unlängst auf Einwegoperationen umgestellt hat, ermöglichte es die Anästhesistin Gamila Elrifae, dass das Team die alte Spitalsausrüstung zu dem österreichischen Krankenhaus in Temesvar bringen konnte. Drei Wochen nach dem Start wurde das Ziel in Amman erreicht, wo unter der Patronanz der jordanischen Königsfamilie die Abschlussfeier stattgefunden hat. „Den ersten Platz haben wir nicht gemacht, trotzdem war jeder Teilnehmer ein Gewinner“, betont der Teamleiter.

Für die bisherige Unterstützung zeigt sich das Team sehr dankbar

Ein weiteres Mal an der Rallye teilnehmen wird der Carnuntum-Express aber nicht. „Der Verein bleibt aber trotzdem bestehen und wird weiterhin karitative Projekte durchführen“, versichert Spies. Daher würde sich das Team auch in Zukunft über weitere Unterstützung freuen.