Gemeindeamt in Au ist jetzt barrierefrei

Erstellt am 28. November 2022 | 19:43
Lesezeit: 3 Min
Alle wesentlichen Räume der Amtsstube übersiedelten in ehemalige Sparkasse.
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Mit 31. Jänner 2016 wurde die Sparkassenfiliale in Au am Leithaberge geschlossen und wartete darauf, einer neuen Nutzung zugeführt zu werden.

Die ÖVP Au sprach sich seit diesem Zeitpunkt dafür aus, dass die Gemeinde das Gebäude von der Sparkasse erwerben möge, um das Gemeindeamt vergrößern zu können. Verkauft wurde das Sparkassengebäude schlussendlich aber nicht an die Gemeinde, sondern an die Unternehmerfamilie Markowitsch, die auch die Spar-Märkte in Hof und Au betreibt.

Der ÖVP mit Bürgermeisterin Reka Fekete ist es gelungen, dieses Gebäude „von der Familie Markowitsch, der ich meinen herzlichsten Dank ausspreche, zu einem sehr moderaten Preis anzumieten“, wie die Ortschefin in ihrer Rede anlässlich der Segnung des fertig umgebauten Sparkassengebäudes am Sonntag betonte. Die Segnung selbst nahm Dietmar Hörzer, Leiter des Seelsorgeraumes Leitha-Mitte, vor.

Denn nicht nur das Bürgerservice ist jetzt hier als erste Anlaufstelle barrierefrei zu erreichen, auch die Buchhaltung, die Amtsleitung, Sekretariat und das Bürgermeisterinnenzimmer sind jetzt hier untergebracht. Lediglich der Sitzungssaal und das Archiv befinden sich nach wie vor im ursprünglichen Gemeindeamt.

Die Räume präsentieren sich hell und freundlich. Sie bieten den Büroangestellten zeitgemäße Arbeitsplätze. Die Umgestaltung fiel auch für das Budget der Gemeinde nicht allzu sehr ins Gewicht. „Das Land Niederösterreich hat uns bei der Adaptierung der Räume sehr unterstützt, dafür bedanke ich mich bei unserer Landeshauptfrau“, betonte Fekete.

Das Projekt kostete rund 30.000 Euro, 10.000 Euro bezahlte die Gemeinde aus eigener Tasche. Was mit den leeren Räumen im Gemeindeamt geschieht, steht noch nicht fest, obwohl schon Pläne dafür gewälzt werden. Für die Bewirtung der zahlreichen Gäste sorgten die Damen der „Unkrautkillergang“, die nicht nur dem Löwenzahn, der aus Gehsteigritzen und in Blumenbeeten sprießt, den Garaus machen. Zu Beginn der Adventzeit haben sie den ganzen Ort weihnachtlich dekoriert, die freien Spenden aus der Agape werden für weitere ortsverschönernde Maßnahmen verwendet.

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